(Industrie)-Metalle – Höhere Notierungen langfristig zwingend vorprogrammiert!

Montag, 14.03.2016 10:12 von

Ansehnlich erholen konnten seit Anfang Januar die Preise der meisten Industrie- und Edelmetalle. Obgleich natürlich nicht auszuschließen ist, dass die höheren Kurse nur das Ergebnis einer korrigierenden Gegen-Bewegung auf die zuvor regelrecht unter die Räder geratenen Notierungen war, werden sich Gold, Kupfer & Co. in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich weiter verteuern.

Bergbau größtenteils ein Zuschuss-Geschäft!

Denn derzeit ist insbesondere die Gewinnung von Bunt-Metallen überwiegend ein Zuschuss-Geschäft.  Bei neun von 13 Rohstoffen aus diesem Sektor liegen die Weltmarkt-Preise unter den Gestehungskosten. Aus diesem Grund wurden zuletzt bereits zahlreiche Minen geschlossen und sofern die Metall-Kurse auf ihrem gegenwärtigen Niveau verharren oder sogar wieder fallen, ist ein anhaltender Rückgang der Primär-Produktion zwingend vorprogrammiert, zumal die Förderung sicherlich nicht billiger wird. Dafür sorgen neben den steigenden Löhnen vor allem auch die langfristig voraussichtlich höheren Energie-Kosten.

Robuste Nachfrage und schwächerer Greenback!

Dem steht eine auf Sicht von mehreren Dekaden zunehmende Nachfrage gegenüber, die von der noch längst nicht abgeschlossenen Industrialisierung Chinas, Indiens und anderer Schwellenländer   profitiert. So liegt in China der Pro-Kopf-Verbrauch an Kupfer trotz des jahrelangen wirtschaftlichen Booms aktuell  bei gerade einmal 100 KG. In den vollständig entwickelten Volks-Wirtschaften verbraucht jeder Bürger im Jahr 300 KG des roten Metalls. Darüber hinaus wird die Dollar-Hausse irgendwann beendet sein. Geduldige Anleger sollten an Minen-Aktien daher durchaus ihre Freude haben!
 

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