Helma Eigenheimbau: Wichtige Zahlen im Anflug - daruf kommt es jetzt an!

Montag, 09.01.2017 16:13 von

Die Aktie von Helma Eigenheimbau zählte in den vergangenen Jahren zu den Highflyern unter den heimischen Nebenwerten. Auch 2016 ging es für den Baudienstleister zunächst kräftig nach oben. Im Schlussquartal hat der Kurs dann deutlich an Wert eingebüßt.

Im Gespräch mit Helma-Finanzvorstand Gerrit Janssen wird schnell klar: Für den Vorstand ist der Kursverfall nicht nachvollziehbar. Das Geschäft mit individuellen Ein- und Zweifamilienhäusern sowie das Bauträgergeschäft im Bereich „Ferienimmobilien“ und „Wohnen“ florieren. Wachstumstreiber ist dabei weiter der Geschäftsbereich „Helma Wohnungsbau“, in dem das margenstarke Bauträgergeschäft mit dem Fokus auf den Ankauf von Grundstücken mit anschließendem Verkauf samt Haus gebündelt ist. Hier ist es den Verantwortlichen stets gelungen, sich attraktive Grundstücke in den Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Hamburg, München, Hannover und Leipzig zu sichern und stärker als der Markt zu wachsen. Dieser Trend sollte sich fortsetzen – auch wenn die Zinsen irgendwann mal wieder steigen sollten.

Das vierte Quartal dürfte so stark ausfallen, dass die Prognosen für das Gesamtjahr klar erreicht werden sollten. Doch damit nicht genug: Mit einem nachhaltig steigenden Auftragseingang sowie der attraktiven Projektpipeline verfügt die Gesellschaft über eine solide Basis, auch in den kommenden Jahren überproportional zu wachsen. Ebenfalls positiv: Der Anteil der margenstarken Tochtergesellschaften Helma Wohnungsbau GmbH und Helma Ferienimmobilien GmbH am Gesamtumsatz dürfte dabei weiter zunehmen. Gepaart mit den bei höheren Umsätzen möglichen Skaleneffekten könnten die Margen spätestens ab 2017 nachhaltig im zweistelligen Bereich liegen.

Es bleibt, wie es ist: Helma Eigenheimbau überzeugt mit einer enormen Produktqualität, einem erfahrenen Vorstand, hoher Vertriebskompetenz und dem überregional bekannten Namen. Spätestens mit den Vertriebszahlen für 2016 am 12. Januar dürften auch Pessimisten erkennen, dass ihre Sorgen vor einem Einbruch im operativen Geschäft fehl am Platz waren.

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Michael Schröder ist seit rund 20 Jahren an der Börse aktiv und seit acht Jahren beim AKTIONÄR tätig. Sein Fokus liegt neben dem Geschehen rund um den DAX auf deutschen Nebenwerten. Seit 2010 ist er verantwortlich für das Real-Depot des AKTIONÄR. Weitere Infos zum Real-Depot gibt es unter www.deraktionaer.de