Gold und Silber - hat man bewusst den Stecker gezogen?

Samstag, 02.12.2017 20:59 von Philip Hopf

Ja, ganz ohne Frage, man kann zurzeit bei den Edelmetallen den Eindruck gewinnen, die letzten guten Geister haben sie verlassen, die Anleger ohnehin schon seit langem.

 

Noch vor nicht allzu langer Zeit las man von den positiven Erwartungen, ja der Euphorie der Analysten, welche Gold und Silber bald schon wieder auf neue Allzeithochs steigen sahen. Nun fühlt es sich an, als hat einer den Stecker gezogen, die Luft raus gelassen. Gleichzeitig hört man nun doch von den unglaublichsten Geschichten im Kryptobereich. Mehrere 1000% haben einige dieser Spekulationswährungen dieses Jahr gemacht. Die Aufmerksamkeit eines ganzen Finanzmarktes liegt nur noch in einem Bereich, der kein Limit zu kennen scheint.

 

Ist das eine das Symptom für die Entwicklung des anderen? Ich bin mir bewusst, dass ist ein für viele heikles Thema, denn wer in dieser Branche verwurzelt ist, der meidet diesen Gedankengang.

 

Ich meine, man darf sich ruhig einmal Gedanken machen, was passiert, wenn Milliarden von Handelsvolumen in einen anderen Sektor fließen.

 

Kommen wir zur aktuellen Analyse.

 

Der Goldpreis muss wieder schwere Treffer einstecken und kann aus den Versuchen der letzten zwei Wochen, die $1294 zu überwinden, kein Kapital schlagen. Wir stehen somit am Ende dieser Handelswoche wieder näher an der Frage, ob wir direkt unter die $1262 fallen, als ob wir die $1294 überwinden können. Bekanntlich öffnet dies möglicherweise eine Falltüre, zu deutlich tieferen Kursen, als dies unser aktueller Zielbereich vorsieht. Sollte dieser Umstand eintreten, werden wir diesen sehr wahrscheinlich auch tiefer ansetzen müssen. Solange die Bullen die $1262 aber nicht verlieren, kann noch immer das Kaninchen aus dem Zylinder springen. Wir sehen heute einen spannenden Handelstag vor uns liegen, der möglicherweise endlich eine finale Entscheidung herbeiführen wird.

 

 

 

 

Wir geben es zu, in diesen Tagen sind wir nicht sonderlich wählerisch. So verwundert es wenig, dass wir erfreut sind über die Bewegung des gestrigen Tages. Der Markt hat sich entschieden sich von seinen vier Buchstaben zu erheben und ist nach Süden aufgebrochen. Durch den Abfall unter $16.60 sind wir nun in den alles oder nichts Bereich vorgedrungen. Wir gehen hier davon aus, dass wir bei einem nachhaltigen Abfall unter $16.34 die Show der Bullen vorerst absetzen und uns dann sehr schnell bei Kursen im mittleren $15 wiederfinden werden. Wie es von dort weitergeht, werden wir im Weekend Update noch genauer erläutern, wir setzen darauf bis zum Erscheinen dieses, möglicherweise schon Klarheit zu besitzen, ob die $16.34 fallen oder nicht. 

 

 

Unter $16.34 gibt es zwar noch, bemüht man alle Ausnahmen, Optionen die eine direkte Wende in Richtung von $18 noch erlauben würden. Diese haben uns aber schlicht zu wenig Wahrscheinlichkeit. Um die Bullen wieder in eine bessere Lage zu bringen, bedürfte es mindestens eines Ausbruches über $16.91.

 

 

Die vor Wochen eingegangen Positionen im Gold und Silber, konnten mit Gewinn geschlossen werden. Es lohnt sich dennoch einmal einen Blick auf die möglichen Volumen Staubsauger der Märkte zu werfen. Bitcoin und Ethereum, das letztere mit einer Jahresperformance von schlappen 5350%! Wir berechnen diese Endgegner der Volatilität seit 8 Wochen und konnten bisher die Höchststände sowie Korrekturen erstaunlich genau berechnen. Auch die Kryptowährungen, verlaufen nach Elliott Wave mustern und bilden keine Ausnahme was die Präzisionsgenauigkeit angeht. Testen Sie unsere Analyse kostenlos auf unserer Homepage.

 

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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG

 

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Philip Hopf ist geschäftsführender Gesellschafter der Hopf/Klinkmüller Capital Management GmbH & Co KG. Die HKCM ermittelt durch ein eigens entwickeltes Berechnungssystem hochpräzise Kurszielberechnungen mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 79% auf die benannten Zielbereiche. Testen Sie kostenlos unsere Trefferquote und Performance im Bereich der Rohstoffe, Indexe, Edelmetalle und Währungspaare unter www.hkcmanagement.de