Express mit jährlichem Festzins und endfälliger 40-Prozent-Barriere

Donnerstag, 24.11.2016 13:01 von

Autor: Hussam Masri

Im Sommer hatte es noch rund fünf Wochen gedauert, bis der Rückschlag am europäischen Aktienmarkt nach dem überraschenden Brexit-Votum einigermaßen ausgeglichen war. Dagegen benötigte der Standardwerte-Index EURO STOXX 50® am 09. November nur eine einzige Handelssitzung, um den anfänglichen Schock nach dem ebenfalls unerwarteten Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zu überwinden. Die Zuversicht der Börsianer hat die in den Medien vieldiskutierten Sorgen um die Wirtschaft im Falle eines Wahlsiegs von Donald Trump vorerst weggewischt. Auch an einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank im Dezember zweifeln Marktbeobachter angesichts positiver Konjunktursignale laut Medienberichten aktuell kaum noch.

Die europäische Zentralbank hingegen liefert bisher keine deutlichen Anzeichen für ein bevorstehendes Ende ihrer expansiven Geldpolitik. Folglich sind diesseits des Atlantiks mit festverzinslichen Investment weiterhin kaum überdurchschnittliche Renditen erzielbar. Mithilfe eines Bezugs zum Aktienmarkt stellen aber beispielsweise Express-Strukturen vergleichsweise hohe Zinsen in Aussicht und im Hinblick auf die Rückzahlung möglichst geringe Anforderungen an den Basiswert.

2,10 Prozent Zinsen pro Jahr und Möglichkeit der schnellen Rückzahlung

Das DekaBank 2,10 % Express-Zertifikat Pro 12/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® stellt feste jährliche Zinszahlungen in Aussicht und bietet die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung. Außerdem wird dem Basiswert ein Verlust von bis zu 60,00 Prozent zugestanden, falls der Nennbetrag bis zum Ende der sechsjährigen Laufzeit nicht vorzeitig zurückgezahlt wird.

Die 2,10-prozentige Verzinsung des Nennbetrags in Höhe von 100,00 Euro erfolgt marktunabhängig. Jedes Jahr ist daher gegen Mitte Dezember die Auszahlung des Zinsbetrags von 2,10 Euro je Zertifikat vorgesehen, ohne dass eine potenziell negative Wertentwicklung des zugrunde liegenden EURO STOXX 50® Index die geplante Ausschüttung schmälern oder verhindern könnte. Umgekehrt kann der Anleger jedoch nicht von einem positiven Börsentrend profitieren, da neben den festen Zinsen maximal der Nennbetrag zurückgezahlt wird.

Die Rückzahlung des Nennbetrags könnte vorzeitig erfolgen, frühestens schon nach einem Jahr. Ob es dazu kommt, entscheidet der jeweilige Stand des EURO STOXX 50® an den Beobachtungstagen. Sobald der europäische Standardwerte-Index bei einer dieser jährlich stattfindenden Überprüfungen auf oder über der maßgeblichen Tilgungsschwelle schließt, wird die Rückzahlung des Nennbetrags ausgelöst. Bereits am 07.12.2017 könnte dies geschehen, wobei die Tilgungsschwelle hier noch 100,00 Prozent des Startwerts, also des Schlusskurses des EURO STOXX 50® vom 09.12.2016, entspricht. An den folgenden Beobachtungstagen sinkt dieses Niveau um jeweils 5,00 Prozentpunkte jährlich. Demnach müsste der Basiswert zum Beispiel am vierten Beobachtungstag, dem 07.12.2020, nur noch bei mindestens 85,00 Prozent des Startwerts schließen, damit die Rückzahlung erfolgt. Im Fall einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen alle zukünftigen  Zinszahlungen.

Sofern der EURO STOXX 50® die Tilgungsschwelle jedoch an keinem Beobachtungstag mindestens behauptet, entscheidet der Indexstand am Bewertungstag, dem 07.12.2022, ob der Nennbetrag vollständig zurückgezahlt werden kann. Dazu muss der Basiswert zu diesem Zeitpunkt wenigstens auf oder über der Barriere in Höhe von 40,00 Prozent des Startwerts schließen. Bis zu 60,00 Prozent Verlust des EURO STOXX 50® Index gegenüber dem Startwert sind also grundsätzlich möglich, ohne die Rückzahlung des Nennbetrags zu gefährden.

Sollte der EURO STOXX 50® jedoch an jedem Beobachtungstag die Tilgungsschwelle unterschritten haben und außerdem am 07.12.2022 unterhalb der 40,00-prozentigen Barriere schließen, erleidet der Anleger einen Verlust. Pro Zertifikat werden in diesem Negativszenario weniger als 40,00 Euro zurückgezahlt, da der Nennbetrag mit dem Verhältnis zwischen dem Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungstag und dem Startwert multipliziert wird. Und dieses Verhältnis beträgt im Falle einer unterschrittenen Barriere weniger als 40,00 Prozent, sodass auch die sechs marktunabhängigen Zinsbeträge in Höhe von insgesamt 12,60 Euro nur eine leichte Verlustminderung bieten. Selbst ein Totalverlust des Nennbetrags ist möglich, da der EURO STOXX 50® auf null Punkte sinken könnte.

Das Emittentenrisiko ist zusätzlich zu beachten und betrifft den Nennbetrag sowie die festen Zinsbeträge. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit DekaBank könnte das Express-Zertifikat Pro nämlich nicht wie geplant bedient werden und unterläge Verlusten, die bis zum Totalverlust reichen können.

Das DekaBank 2,10 % Express-Zertifikat Pro 12/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® mit der WKN DK0JAZ steht vom 21.11.2016 bis zum 09.12.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Euro je Stück ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

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Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheit.