Ertragsmöglichkeiten auch bei moderaten Verlusten der AXA-Aktie

Donnerstag, 22.09.2016 09:41 von

Autor: Hussam Masri

Der aktuelle Wechsel auf dem Chefposten des französischen AXA-Konzerns ist ein Novum. Mit Thomas Buberl übernimmt ein deutscher Manager nicht nur erstmals die Führung eines ausländischen EURO STOXX 50®-Konzerns. Buberl ist auch der erste Nichtfranzose, der es bis an die Spitze des Versicherungsriesen geschafft hat. Medienberichten zufolge hat der bisherige Vorstandschef Henri de Castries den erst 43-jährigen Deutschen unter anderem deshalb zu seinem Nachfolger erkoren, da er ihm die Überführung des Unternehmens in eine zunehmend digitalisierte Versicherungswirtschaft mit zahlreichen neuen Herausforderungen zutraut.

Zunächst muss das AXA-Management aber mit den unmittelbaren Problemen zurechtkommen, die aus dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld und speziell im laufenden Jahr aus den Großschäden durch Naturkatastrophen sowie Terroranschläge resultieren. So sind die Spartenergebnisse im ersten Halbjahr nach Analystenangaben in den Bereichen Asset Management und Schaden/Unfall um 4,1 Prozent bzw. 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dafür erzielte der Bereich Leben/Vorsorge beim Halbjahresergebnis eine Verbesserung um 4,4 Prozent und konnte Umsatzrückgänge in Europa durch ein Wachstum in Asien und den USA laut Marktbeobachtern weitgehend ausgleichen.

Insgesamt hat AXA das Konzernergebnis in den ersten sechs Monaten 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro gesteigert. Analysten sehen sich damit in ihren Erwartungen bestätigt und prognostizieren für die beiden kommenden Jahre wachsende Dividendenrenditen in Höhe von 6,2 und 6,7 Prozent. Mit diesen Prognosewerten gehört AXA derzeit zur Spitzengruppe im europäischen Standardwerte-Index EURO STOXX 50®.

7,40 Prozent jährlicher Zinsertrag schon bei behaupteter 70-Prozent-Barriere

Erfolge mit dem DekaBank AXA Express-Zertifikat Memory mit Airbag 10/2021 sind bereits bei einer seitwärts oder sogar leicht abwärts gerichteten Kursentwicklung der AXA-Aktie möglich. Allerdings sollte eine tendenziell positive Grundhaltung zum Basiswert vorhanden sein, wenn Anleger auf die Jagd nach 7,40 Prozent jährlichem Zinsertrag gehen.

Das Express-Papier ist mit der Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung ausgestattet. Sobald nämlich die AXA-Aktie an einem der vier jährlichen Beobachtungstage im Oktober auf oder über der Tilgungsschwelle in Höhe des Schlusskurses vom 07.10.2016 (Startwert) schließt, wird der Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Zertifikat vorzeitig zurückgezahlt. Außerdem erhält der Anleger dabei den aktuellen Zinsbetrag von 74,00 Euro sowie alle eventuell zuvor ausgefallenen Zinsbeträge von je 74,00 Euro ("Memory"-Element) pro bereits vergangene Periode. Frühestens wäre die Rückzahlung des Nennbetrags zuzüglich der Zinsen schon nach einem Jahr erreichbar, wobei ein Aufwärtstrend des Basiswerts keine positive Auswirkungen hätte. Neben dem fest definierten Zinsertrag erfolgt nämlich maximal die Rückzahlung des Nennbetrags.

Kann die AXA-Aktie am jeweiligen Beobachtungstag jedoch nicht die Tilgungsschwelle behaupten, steht ausschließlich die mögliche Zinszahlung im Fokus, während die Laufzeit fortgesetzt wird. Der jährliche Zinsbetrag von 74,00 Euro pro Zertifikat kommt dem Anleger automatisch zugute, wenn der Basiswert am jeweiligen Beobachtungstag wenigstens auf oder über der Barriere in Höhe von 70,00 Prozent des Startwerts schließt.

Im Falle einer Unterschreitung der Barriere am entsprechenden Beobachtungstag bleibt die Zinszahlung dementsprechend aus, doch das "Memory"-Element ermöglicht das Nachholen aller zunächst verhinderten Ausschüttungen. Dazu genügt es, wenn die 70,00-prozentige Barriere an einem späteren Beobachtungstag wieder behauptet wird. Sogar am Bewertungstag nach fünf Jahren könnten noch auf einen Schlag alle Zinsbeträge in Höhe von insgesamt 370,00 Euro zur Auszahlung gebracht werden, falls der Basiswert erst dann die Barriere behauptet und an allen Beobachtungstagen darunter geschlossen hat. Ein Schlusskurs der AXA-Aktie auf oder über der 70-prozentigen Barriere genügt am Bewertungstag ferner zur Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro.

Gelang hingegen keine vorzeitige Rückzahlung und wird am 05.10.2021 ein AXA-Schlusskurs unterhalb von 70,00 Prozent des Startwerts registriert, droht das Zertifikat insgesamt mit einem Verlust zu enden. In einem solchen Negativszenario erhält der Anleger nämlich AXA-Aktien nebst einem Barausgleich für Aktienbruchteile als Rückzahlung und muss auf die finale Zinszahlung sowie auf die Nachholung eventuell entgangener Zinsbeträge verzichten. Zwar wird der Anleger hierbei durch den Airbag so gestellt, als wenn er für die AXA-Aktien nur 70,00 Prozent des Startwerts bezahlt hätte, so dass Barriere gleich Basispreis gilt. Der aktuelle Wert der Aktienposition würde hierbei dennoch einen Verlust gegenüber dem investierten Nennbetrag aufweisen. Einen Ausgleich könnten allenfalls früher erhaltene Zinsbeträge bieten. Selbst ein Totalverlust ist jedoch möglich, da im schlechtesten Fall jede Zinszahlung ausbleibt und die übertragenen AXA-Aktien wertlos sein könnten.

Außerdem ist das Emittentenrisiko zu berücksichtigen, dem die möglichen Zinszahlungen und die Rückzahlung des Nennbetrags unterliegen. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank könnten daher Verluste bis hin zum Totalverlust entstehen.

Das DekaBank AXA Express-Zertifikat Memory mit Airbag 10/2021 mit der WKN DK0HY7 steht vom 19.09.2016 bis zu 07.10.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheit.