DAX® - Zick-Zack-Kurs - hör auf!?

Montag, 28.11.2016 15:46 von

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Der DAX kommt nicht vom Fleck, während die US-Börsen in Feierlaune sind und einen Rekord nach dem anderen aufstellen. Vielleicht kann Draghi für einen Umschwung sorgen, wenn er heute um 15 Uhr seine Rede zur Geldpolitik hält. Die Notenbanken bleiben auch in dieser Woche im Fokus der Anleger. So gibt die US-Fed ihre jüngste Konjunktureinschätzung bekannt. Außerdem haben noch der Ausgang der OPEC-Konferenz sowie der große US-Arbeitsmarktbericht einen entscheidenden Einfluss auf die Börsen. Am Sonntag steht dann das Verfassungsreferendum in Italien auf der Agenda.

Dienstag
Am Dienstag werden zunächst die Verbraucherpreise für Deutschland veröffentlicht. Sie sollen im November um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein, nach einem Plus von 0,7 Prozent für Oktober. Um 14.30 Uhr wird die zweite Schätzung für das US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal im Fokus der Investoren stehen. Volkswirte sagen ein annualisiertes Wachstum von 3,0 Prozent voraus, gegenüber 2,9 Prozent aus der ersten Schätzung. Der vielbeachtete S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex folgt um 15 Uhr. Für September wird ein Anstieg um 5,2 Prozent erwartet, gegenüber 5,1 Prozent für August. Das US-Verbrauchervertrauen, das um 16 Uhr bekannt gegeben wird, soll im November von 98,6 Punkte auf 100,0 Punkte geklettert sein.

Mittwoch
Das Ergebnis des OPEC-Treffens in Wien wird am Mittwoch im Fokus der Investoren stehen. Hier wird eine Einigung unter den Kartell-Mitgliedern erwartet, wie die beschlossene Produktionskürzung umgesetzt wird. Um 11 Uhr werden die Inflationsdaten für die Euro-Zone veröffentlicht. Im November sollen sie um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein, im Vergleich zu 0,5 Prozent für Oktober. Genau anschauen werden sich Investoren um 14.15 Uhr den US-Arbeitsmarktbericht der privaten Arbeitgeber von ADP. Die Zahlen sind quasi das Warmlaufen für den großen staatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Laut den Schätzungen der Volkswirte hat die US-Privatwirtschaft im November 160.000 Jobs geschaffen, nach 147.000 für Oktober. Um 16 Uhr folgen dann die anstehenden Häuserverkäufe. Für Oktober wird ein Anstieg um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat vorhergesagt. Um 20 Uhr veröffentlicht die US-Notenbank ihren neuesten Konjunkturbericht "Beige Book", der Hinweise auf die künftige Geldpolitik geben dürfte.

Produktideen DAX®

Steigende Kurse

Turbo-Call-Optionsschein auf DAX®, Knock-out-Barriere 10.275,00 Pkt., Ausübungstag 01.12.2016

Hebel 29,62

WKN TD73PA

Fallende Kurse

Turbo-Put-Optionsschein auf DAX®, Knock-out-Barriere 10.940,00 Pkt., Ausübungstag 23.02.2017

Hebel 29,13

WKN TD6U3Q

Stand: 28.11.2016 I 12:28 Uhr



Donnerstag
Den Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie werden sich Investoren am Donnerstag früh zuerst anschauen. Um 9.55 Uhr veröffentlicht die englische Researchfirma Markit den Einkaufsmanagerindex für die Industrie Deutschlands. Er soll stabil geblieben sein bei 54,4 Punkten und würde damit ein kräftiges Wachstum andeuten. Hingegen soll der Index für die Euro-Zone (10 Uhr) leicht auf 53,7 Punkte gesunken sein. Der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie wird um 16 Uhr im Mittelpunkt der Investoren stehen. Für November wird ein leichter Anstieg auf 52,1 Punkte erwartet. Gleichzeitig mit dem Index werden die Bauausgaben bekanntgegeben.

Freitag
Das Highlight am Freitag ist der um 14.30 Uhr veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht. Volkswirte prognostizieren, dass im November 174.000 Jobs geschaffen worden sind, nach 161.000 für Oktober. Den Zahlenreigen dieser Woche beschließen um 19 Uhr die Daten der Ölservicefirma Baker Hughs zur Zahl der aktiven Ölbohrtürme in den USA. Nach einem mehrwöchigen Anstieg war die Zahl zuletzt auf 474 gestiegen. Am Sonntag folgt dann die Verfassungsabstimmung in Italien, die Ministerpräsident Renzi verlieren könnte, der Ausgang erscheint derzeit offen. Bei einer Niederlage Renzis ist sein Rücktritt nicht auszuschließen. Das könnte zu heftigen Ausschlägen an den Börsen führen.

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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