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DAX® (Daily) - John Bollinger mahnt zur Vorsicht

Freitag, 13.01.2017 08:04 von








John Bollinger mahnt zur Vorsicht
Die Bewegung des deutschen Leitindex ist nach den Kursgewinnen vom Dezember zuletzt
ins Stocken geraten. Seit dem Jahresauftakt scheinen sowohl die Bullen als auch die
Bären auf neue wegweisende Impulse zu warten. Dabei kann man die aktuelle charttechnische
Lage als durchaus angespannt bezeichnen, denn die Bandbreite der Bollinger-Bänder
liegt extrem nah zusammen (siehe Chart). Dabei gilt gemäß John Bollinger, dass nach
einer starken Aufwärtsbewegung und dem Flukturieren am oberen Band das Durchkreuzen
der 20-Tages-Linie (akt. bei 11.509 Punkten) nach unten das Signal zu einer Trendwende
darstellt. Mit Blick auf das Verkaufssignal des MACD haben die Bären zudem derzeit
die besseren Karten in der Hand. Somit sind die Ziele klar definiert. Die Bullen müssen
die 20-Tages-Linie verteidigen, ansonsten markiert das untere Band (akt. 11.357 Punkte)
den neuen Anlaufpunkt der Bären. Tradingorientierte Anleger sollten ihren Stopp auf
Höhe der 38-Tages-Linie (akt. bei 11.186 Punkten) platzieren. Darunter bieten erst
wieder die 90- (akt. bei 10.821 Punkten) und die 200-Tages-Glättung (akt. bei 10.429
Punkten) weiteren Halt. Gewinnen die Bullen hingegen das Tauziehen, stellen die Hochs
vom August bzw. Juli 2015 bei 11.670/11.802 Punkten die neuen Anlaufziele dar.



DAX® (Daily)
chart



Toppbildung im Anmarsch?
Der Mitte Dezember erfolgte „bullishe“ Abschluss einer Flaggenformation hatte sich
für den Euro-BUND-Future zuletzt übergeordnet als der erwartete Kurstreiber herausgestellt.
An der nach¬haltigen Eroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 164,32) scheiterte das
Rentenbarometer nun allerdings. Damit es sich nur um kurze Atempause handelt, wäre
es wichtig, die horizontale Haltezone aus dem Septembertief 2016 (162,56), der 38-Tages-Linie
(akt. bei 162,30) und dem Hoch von Ende November 2016 (162,08) zu verteidigen. Ein
Rebound oberhalb dieser Zone und ein anschließender Sprung über die o. g. Glättungslinie
würden den Euro-BUND-Future wieder auf Kurs bringen und zunächst das Februarhoch (166,63)
in den Fokus rücken lassen. Allerdings gibt es aus technischer Sicht einige Belastungsfaktor.
So ist das aus einem kleinen Doppelboden resultierende Anschlusspotential mittlerweile
nahezu ausgeschöpft. Zudem dominieren seitens der quantitativen Indikatoren auf Tagesbasis
die Ausstiegssignale. Kommt es zu einem Rutsch unter die angeführte Haltezone, droht
zeitnah ein Wiedersehen mit dem nächsten wichtigen Unterstützungsbereich, der durch
das März- und das Novembertief 2016 begrenzt wird und sich zwischen 160,81 und 159,14
erstreckt.



Euro-BUND-Future (Kontrakt Mar 17) (Daily)
chart



Das Tauziehen um die Richtung
Das alte Allzeithoch vom . Februar 2015 (158,83 USD) konnte der Hersteller von Luftfahrttechnik
mit der Aufwärtsdynamik seit Oktober 2016 am 13. Dezember 2016 (160,07 USD) überwinden.
Ein neues Allzeithoch ist mit das stärkste Kaufsignal. Dieses konnten die Bullen allerdings
zunächst nicht nutzen, um nachhaltig neue Höhen zu erklimmen. Dabei zeigt die Fibonacci-Projektion
(100% 158,83 EUR 20.02.2015 / 0,00% 102,10 EUR 11.02.2016– siehe Chart) von 138,20%
ein Anschlusspotential auf rund 180 USD. Die derzeit erkennbare Verschnaufpause ist
mit Blick auf den RSI-Indikator dringend notwendig. Dieser liegt jeweils auf Tages-,
Wochen- und Monatsbasis im kritischen Bereich. Sollten die Bullen den o.g. Rekordstand
überwinden, ist die o. g. Kursmarke das neue Ziel. Derzeit könnte der entsprechende
Rückenwind aus Indikatoren-Sicht vom Momentum und dem MACD kommen. Das Momentum notiert
im positiven Bereich und auch der MACD liegt über seiner Triggerlinie. Nach unten
hin stützen die Unterstützungen aus verschiedenen Verlaufshochs und Tiefs. Dabei sollte
die Marke von rund 150 USD verteidigt werden. Auf diesem Niveau kann auch ein Stopp
platziert werden. Unterhalb der 150 USD-Marke zeigen die 38-Wochen-Linie (akt. bei
138 USD) und die 200-Wochen-Linie (akt. bei 130 USD) die nächsten Haltemarke.



Boeing (Weekly)
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