Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

DAX® (Daily) - In der Warteschleife

Donnerstag, 12.01.2017 08:05 von








In der Warteschleife
Der DAX® hat Anfang Dezember 2016 mit dem Sprung über das Hoch von Ende Oktober bei
10.828 Punkten eine seitliche Schiebezone nach oben aufgelöst, deren rechnerisches
Anschlusspotential bei gut 600 Indexpunkten lag. Nach dem Ausschöpfen dieser Spanne
und dem Überwinden des Hochs vom November 2015 bei 11.431 Punkten ist die Bewegung
des Aktienbarometers jüngst jedoch ins Stocken geraten. Das signalisieren die technischen
Indikatoren, bei denen der Stochastik-Oszillator im überkauften Bereich unter seine
Triggerlinie gerutscht und der trendfolgende MACD diesem Beispiel gefolgt ist. Die
nächsten Anlaufziele in Form der Hochs vom August bzw. Juli 2015 bei 11.670/11.802
Punkten konnten gestern erstmals ernsthaft ins Visier genommen werden. Ein Überwinden
ist die Voraussetzung dafür, dass eine Rückkehr über die Marke von 12.000 Punkten
gelingt und das Allzeithoch vom April 2015 bei knapp 12.400 Punkten in Reichweite
bleibt. Fällt der DAX® dagegen unter das o. g. Novemberhoch zurück, müssen sich Anleger
wieder verstärkt der Unterseite widmen. Hier lassen sich nämlich bis zu dem angeführten
Ausbruchshoch bei gut 10.800 Punkten und der Aufwärtskurslücke vom 7. Dezember (untere
Gapkante bei 10.786 Punkten) keine ernsthaften Unterstützungen ausmachen.



DAX® (Daily)
chart



Verdiente Verschnaufpause
Der kleine Bruder des DAX® befindet sich seit Oktober 2011 in einem intakten Aufwärtstrend
(siehe Chart), der aktuell bei 20.873 Punkten verläuft. In der „Daily Trading“-Ausgabe
vom 15.12.2016 hatten wir auf die guten Chancen des MDAX® hingewiesen, erneut ein
neues Allzeithoch zu erklimmen. Noch vor dem Jahreswechsel gelang erstmals der Sprung
über die Marke von 22.000 Punkten. Ein neues Allzeithoch spiegelt eines der stärksten
bullishen Signale wider, weil auf der Oberseite keine Widerstände daran hindern, neue
Höhen zu erklimmen. Die positive Weichenstellung haben die Bullen zum Jahresbeginn
zu weiteren Kursgewinnen genutzt und am 3. Januar 2017 einen neuen Rekordstand markiert
(22.542 Punkte) markiert. Positiv für die weitere Entwicklung stimmt, dass die 30-Wochen-Linie
gleichzeitig das 90-Wochen-Pendant von unten nach oben geschnitten hat. Auch die technischen
Indikatoren zeigen sich konstruktiv, so dass die Bullen nach der aktuellen Verschnaufpause
direkt wieder mit den Hufen scharren dürften. Nach unten hin bilden verschiedene Verlaufshochs
im Bereich zwischen rund 22.000 und 21.700 Punkten einen wichtigen Unterstützungsbereich.
Dort können Anleger einen Stopp platzieren. Werden die angeführten Marken verletzt,
fungiert die 38-Wochen-Linie (akt. bei 20.989 Punkten) als nächste Haltemarke.



MDAX® (Weekly)
chart



Euro kämpft sich zurück
Der Euro konnte gegenüber dem britischen Pfund zum Jahreswechsel 2016/17 Gewinne verbuchen.
Per Saldo erwies sich die 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8367 GBP) im Dezember als tragfähige
Unterstützung, auf deren Basis ein Aufwärtsimpuls gelang. In diesem Kontext würde
mit dem nachhaltigen Sprung über das Hoch vom August 2016 (0,8724 GBP) eine positive
Weichenstellung vollzogen, die auf weitere Kurszuwächse bis zur runden Marke von 0,90
GBP hoffen ließe. Erst in Form der letzten Verlaufshochs knapp oberhalb dieses Bereichs
finden sich dann nämlich wieder ernsthafte Widerstände. Die von uns betrachteten technischen
Indikatoren zeigen sich nach den jüngsten Zugewinnen konstruktiv und weisen klare
Kaufsignale auf. Auf Wochenbasis hat der Stochastik-Oszillator zudem gerade seine
Triggerlinie von unten durchstoßen und unterstützt damit das verbesserte technische
Bild. Gefahren ergeben sich vor allem dann, wenn die Einheitswährung unter die Tiefs
bei rund 0,83 GBP zurückfällt. In diesem Szenario wäre eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation
komplettiert, die ein rechnerisches Abschlagspotential von rund zehn Pence bereithält.
Insgesamt überwiegen aber die positiven Aspekte, so dass Anleger durchaus Neuengagements
im Euro in Erwägung ziehen können.



EUR/GBP (Daily)
chart



Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG

Derivatives Public Distribution

Königsallee 21-23

40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910

Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)

Hotline für Berater: 0211/910-4722

Fax: 0211/910-91936

Homepage: www.hsbc-zertifikate.de

E-Mail: zertifikate@hsbc.de




Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor

RSS-Feed
Daily Trading - Technische Analyse
börsentäglich, kostenlos

Der Daily Trading bietet täglich eine Analyse zu DAX® und Euro-BUND-Future sowie weitere Analysen zu Aktien, Währungen oder Indizes.
Zum kostenlosen Abonnement
Weitere Informationen unter:
www.hsbc-zertifikate.de