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DAX® (Daily) - Gewinnmitnahmen zum Wochenende?

Freitag, 17.02.2017 08:07 von








Gewinnmitnahmen zum Wochenende?
So richtig vom Fleck kommt der DAX® aktuell nicht mehr – und das obwohl die amerikanischen
Aktienindizes zuletzt von einem Hoch zum nächsten eilten. Dass es gestern auch in
den USA zu einer Atempause kam, macht die Ausgangssituation nicht besser. Aus charttechnischer
Sicht dokumentiert der gestrige „inside day“, aber auch die Tatsache, dass die deutschen
Standardwerte ein sog. „swing high“ ausgeprägt haben, den aktuellen Kontrollverlust
der Bullen. Mit Blick auf den Stundenchart des DAX® besteht zudem die Gefahr der Ausprägung
eines kleinen Doppeltopps, welches durch das bisherige Jahreshoch bzw. das jüngste
Verlaufshoch bei 11.893/48 Punkten definiert wird. Deshalb sollten Anleger die 38-Tages-Linie
(akt. bei 11.617 Punkten) als erste Unterstützung im Hinterkopf behalten. Wesentlich
wichtiger ist allerdings das Tief vom 8. Februar bei 11.480 Punkten, das gleichzeitig
als Nackenlinie des o. g. Doppeltopps fungiert. In diesem Zusammenhang möchten wir
nochmals an die Bastion bei gut 11.400 Punkten erinnern, so dass man auch von einer
Nackenzone sprechen könnte. Auf der Oberseite würde indes ein Spurt über die Verlaufshoch
bei 11.848/93 Punkten die Bullen zurück in die Erfolgsspur bringen.



DAX® (Daily)
chart



200-Wochen-Linie als Signalgeber
Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt ist der Goldpreis an einem wichtigen Widerstandsbereich
angekommen. Dieser setzt sich aus den Glättungslinien der letzten 200 bzw. 38-Wochen
(akt. bei 1.243/63 USD) und dem Zwischentief von Anfang Oktober 2016 (1.241 USD) zusammen.
Gelingt es, diese Hürden nachhaltig zu überwinden, ist der Weg in Richtung des dominierenden
Abwärtstrends seit Herbst 2011 (akt. bei 1.366 USD) frei. Dieser fungiert als obere
Begrenzung einer möglichen Korrekturflagge als Reaktion auf die kräftigen Kursgewinne
von 2001 bis 2011. Die technischen Indikatoren zeigen sich durchaus konstruktiv, hat
nach dem Stochastik doch mittlerweile auch der MACD ein neues Einstiegssignal generiert.
Bleibt die positive Weichenstellung hingegen aus, gilt es ein dauerhaftes Abrutschen
unter die Haltemarke bei knapp 1.200 USD zu verhindern. Ansonsten müssten sich Anleger
auf einen Test des Tiefs vom Dezember 2016 (1.122 USD) bzw. danach sogar auf ein Wiedersehen
mit dem Mehrjahrestief vom Dezember 2015 bei 1.046 USD einstellen. Mit Blick auf die
technische Ausgangslage dürfen sich die Goldbullen aber durchaus Hoffnungen auf eine
freundliche Kursentwicklung in den kommenden Wochen machen.



Gold (Weekly)
chart



Die alte Bastion bei 1,05 USD wirkt
Der Euro hat zuletzt zum wiederholten Mal die alte Haltezone aus den Tiefs vom Dezember
und März 2015 bei 1,0538/1,0456 USD erfolgreich getestet. Dass die Einheitswährung
auf dieser Basis die Kurve bekommen hat, dokumentiert beispielsweise das zuletzt ausgeprägte
„Hammer“-Umkehrmuster. Übergeordnet befindet sich der Euro zum Greenback derzeit in
einem schwierigen Spannungsfeld: Während ein Abgleiten unter die eingangs angeführte
Bastion für einen Schlag ins Kontor sorgen würde und den Grundstein für neue Verlaufstiefs
unterhalb der Marke von 1,0339 USD legen würde, zeichnet sich andererseits – definiert
durch die Tiefs bei 1,0515 USD/1,0339 USD/1,0520 USD eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation
ab. Um dieses untere Umkehrmuster abzuschließen bedarf es allerdings eines Sprungs
über die letzten beiden Erholungshochs bei 1,0828/1,0872 USD. Durch die Brille des
Charttechnikers betrachtet, würde eine positive Weichenstellung für einen großen Befreiungsschlag
sorgen, der sofort die massive Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie und dem seit
Mai 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 1,0960/64 USD) zur Disposition stellt.
Per Saldo haben die EUR-Bullen kurzfristig die besseren Karten, langfristig ist die
Marke von gut 1,08 USD aber die Entscheidende.



EUR/USD (Daily)
chart



Auf dem Sprung?
Auf den Börsengang Anfang Oktober folgte Mitte des gleichen Monats eine kurze Schwächeperiode
der Innogy-Aktie, die den Aktienkurs unter den Emissionspreis von 36 EUR drückte.
Seit November 2016 versucht der Versorger nun eine Stabilisierung in Form eines symmetrischen
Dreiecks. In diesem Zusammenhang ist der Titel zuletzt einen wichtigen Schritt vorangekommen.
Schließlich gelang jüngst der Ausbruch aus dem angeführten Konsolidierungsmuster nach
oben (siehe Chart). Was aus charttechnischer Sicht noch fehlt, ist ein Spurt über
das Hoch vom 29. November bei 34,06 EUR, denn dann könnten Anleger endgültig einen
Haken hinter die Stabilisierung auf Basis der Tiefs bei 30,82/12 EUR machen. Rückenwind
kommt derzeit von Seiten des trendfolgenden MACD, der sowohl auf Tages- als auch auf
Wochenbasis freundlich zu interpretieren ist. Bei einer positiven Weichenstellung
definieren die horizontalen Hürden bei 35,43/35,50 EUR (Tief vom 10. Oktober bzw.
Hoch vom 7. November), die bestens mit dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der Oktober/November-Korrektur
harmonieren, das nächste Anlaufziel. Danach rückt bereits das bisherige Verlaufshoch
bei 38,73 EUR auf die Agenda. Eine Absicherung auf Basis der oberen Dreiecksbegrenzung
führt zu einem Stopp bei 32,83 EUR.



Innogy (Daily)
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