In den letzten Tagen trat der Euro gegenüber dem US-Dollar auf der Stelle und konnte seinen Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelt somit um die Marke von 1,23 und die Marktteilnehmer warten auf neue Erkenntnisse bezüglich irgendwelcher Maßnahmen zur Krisenbewältigung. Eine positive Entwicklung (von 2,1833 auf 2,2273) konnte der Euro aber gegenüber der türkischen Lira vermelden. Dies ist allerdings den eigenen Problemen des Landes geschuldet, das mit einer Inflationsrate von ca. 9% kämpft und das Platzen einer Immobilienblase verhindern muss. Allein der Anstieg der Wohnungspreise hat im Juli ca. 11,5% betragen. Allerdings hat die Türkei weiterhin den Vorteil nicht im starren EU-Korsett zu stecken. Dadurch kann man noch selbst gegensteuern.
Durch die unterschiedlichsten Meldungen gibt es für Investoren immer wieder Gelegenheiten sich bei Fremdwährungsanleihen zu engagieren. In dieser Handelswoche wurde davon z. B. rege Gebrauch gemacht bei Anleihen in norwegischen Kronen, nach einer Korrektur von 7,2435 bis auf 7,3375. Aber auch bei Anleihen lautend auf Renminbi sowie auf australische und neuseeländische Dollar konnte ein gesteigertes Anlegerinteresse festgestellt werden.
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