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Stefanie Burgmaier,
BÖRSE ONLINE
Über den Autor:
Stefanie Burgmaier ist Chefredakteurin des Anlegermagazins Börse Online und Mitglied des Chefredakteurs-Kollegium der G+J Wirtschaftsmedien. In dieser Funktion ist die gelernte Bank- und studierte Diplom-Kauffrau auch für den Internetauftritt www.boerse-online.de und das Anlegerschutzportal www.graumarktinfo.de verantwortlich. Das Magazin, das sich mit Aktien, Zertifikaten, Fonds, Anleihen und Privaten Finanzen beschäftigt, erscheint jeden Donnerstag. Neukunden erhalten ein vierwöchiges Probeabonnement zum Vorzugspreis.

Notenbanken dirigieren die Finanzmärkte

19:38 24.10.12

Die Notenbanken der Welt sind sich einig. Sie setzen auf eine einheitliche Strategie, um die Krise, die nun schon vier Jahre andauert, endlich in den Griff zu bekommen. Die Bank of England kauft ebenso wie die Bank of Japan Staatsanleihen auf, um die Zinsen zu drücken. Die amerikanische Federal Reserve erwirbt neben staat­lichen Bonds auch hypothekenbesicherte Anleihen, um den US-Häusermarkt wieder in Gang zu bekommen. Und die Europäische Zentralbank (EZB) greift nun ebenfalls zu diesem Mittel. EZB-Präsident Mario Draghi hat angekündigt, unbegrenzt Anleihen der Not leidenden Euro-Länder aufzukaufen, um den Fortbestand des Euro zu ­sichern. Mit dem billigen Geld sollen die Konjunktur gestützt und Unternehmen Investitionen erleichtert werden. Die Aktienmärkte feiern die Schwemme, die Indizes steigen, manche haben ihre alten Rekordwerte wieder erreicht. Doch ist die Notenbankpolitik wirklich ein Grund für Aktionäre, sich zu freuen? Oder droht am Ende sogar eine noch viel größere Katastrophe? Und welche Auswirkungen hat die Geldschwemme auf die private Anlagestrategie? Diesen Fragen geht BÖRSE ONLINE in ihrer aktuellen Titelgeschichte nach. http://bit.ly/P2OmRB

 

Die Antworten finden sich in keinem Lehrbuch. Die Situation, die wir derzeit erleben, ist einmalig. Bislang waren Finanzkrisen in der Regel begrenzt. Natürlich zogen sie schon immer auch andere Länder in Mitleidenschaft. Aber globale Verwerfungen, die die USA, Japan und Europa gleichermaßen betrafen, sind neu – für Anleger, Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler. Um sein Vermögen in dieser außergewöhnlichen Situation zu bewahren, hilft auf jeden Fall eine möglichst breite Verteilung auf verschiedene Anlageklassen. Zudem lassen die Erfahrungswerte aus vergangenen Krisen darauf schließen, dass Sachwerte sich besser schlagen als Nominalwerte. Deshalb sollten Aktien, Immobilien und Rohstoffe in keinem Depot fehlen. Zudem sollten sich Anleger eine gewisse Flexibilität bewahren, regelmäßig ihre Vermögensaufteilung überprüfen und durchaus mal die eine oder andere Chance zu nutzen versuchen. Dann dürften nach menschlichem Ermessen auch unruhige Zeiten an den Finanzmärkten gut überstanden werden.

 

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

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