3,10 Prozent Festzins mit Royal Dutch Shell und Teilrückzahlung nach einem Jahr

Donnerstag, 12.01.2017 11:20 von

Autor: Hussam Masri

Trotz der Ölpreiserholung im vergangenen Jahr liegen die Notierungen pro Barrel Rohöl immer noch rund 50 Prozent unter den Niveaus von Mitte 2014. Demnach haben die Ölkonzerne weiterhin mit den Marktbedingungen zu kämpfen und reagieren mit Kostensenkungen, Investitionszurückhaltung sowie dem Verkauf von Beteiligungen. Royal Dutch Shell hat jedoch im April 2015 den britischen Gas-Spezialisten BG Group für 47 Mrd. Pfund oder umgerechnet rund 64 Mrd. Euro übernommen. Damit wurde das Geschäft im Bereich Flüssiggas/LNG gestärkt, das laut Analysten derzeit die wichtigste Ergebnisquelle ist.

Medien berichten, dass Sparmaßnahmen und eine höhere Produktion im Zuge der Übernahme der BG-Group zum Gewinnwachstum im dritten Quartal beitrugen. Positiv überraschte vor allem die Rückkehr des Upstream-Ergebnisses (Exploration und Förderung) in die Pluszone. Nach Medienangaben konnte Royal Dutch Shell somit den von Analysten vielbeachteten bereinigten Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten um gut 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,79 Mrd. US-Dollar steigern. Das war gut eine Milliarde US-Dollar mehr als die nach den Enttäuschungen im zweiten Quartal gedrückte Konsensprognose von 1,71 Mrd. US-Dollar.

Hinsichtlich der quartalsweise ausgezahlten Dividende äußern sich Analysten überzeugt, dass Royal Dutch Shell mit seinem Masterplan um die BG-Übernahme das aktuelle Ausschüttungsniveau auch bei einem weiterhin gedrückten Ölpreis konstant halten kann. Dieser Aspekt bleibe maßgeblich für zuversichtliche Performanceaussichten.

3,10 Prozent p.a. feste Zinsen, schnelle Teilrückzahlung und Risikopuffer am Laufzeitende

Die DekaBank 3,10 % Royal Dutch Shell DuoRendite Aktienanleihe 01/2020 richtet sich an Anleger, die eine Investitionsmöglichkeit mit überdurchschnittlicher und fester Verzinsung für drei Jahre suchen, aber nur die Hälfte ihres Kapitaleinsatzes einem Marktrisiko aussetzen möchten.

Der Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro wird zunächst vollständig zu 3,10 Prozent verzinst, bis am 31.01.2018 die erste Rückzahlung erfolgt. Dabei erhält der Anleger automatisch und marktunabhängig die aufgelaufenen Zinsen sowie den halben Nennbetrag von 500,00 Euro je Aktienanleihe.

Anschließend wird die 3,10-prozentige Verzinsung im zweiten und dritten Laufzeitjahr fortgeführt, wobei der maßgebliche Nennbetrag nur noch 500,00 Euro umfasst. Die letzte Zinszahlung am 31.01.2020 erfolgt dann gleichzeitig mit der Rückzahlung der verbliebenen Hälfte des ursprünglichen Nennbetrags. Damit dieser Anteil in Höhe von 500,00 Euro je Anleihe aber in bar zurückgezahlt werden kann, muss der Schlusskurs der Royal Dutch Shell-Aktie am Bewertungstag, dem 24.01.2020, auf oder über dem 85-prozentigen Basispreis notieren. Dies bedeutet, dass der Basiswert gegenüber dem Schlusskurs vom 27.01.2017, dem Startwert, nicht mehr als 15,00 Prozent im Minus schließen darf. An einer positiven Kursentwicklung der Royal Dutch Shell-Aktie partizipiert der Anleger hingegen nicht, da er neben den Zinsen maximal den Nennbetrag zurückerhält.

Für den Anleger realisiert sich dagegen das Marktrisiko für die zweite Hälfte des Nennbetrags, wenn der Basiswert am 24.01.2020 unterhalb des Basispreises schließt. Statt der Barrückzahlung des restlichen Nennbetrags werden nun automatisch Royal Dutch Shell-Aktien ins Depot des Anlegers übertragen. Hierbei wird ein Aktienkauf im Umfang des verbliebenen Nennbetrags von 500,00 Euro je Anleihe mit einem Kursabschlag von 15,00 Prozent gegenüber dem Startwert unterstellt. Nicht übertragbare Aktienbruchteile werden durch die Zahlung eines Barbetrags ausgeglichen. Wenn der aktuelle Börsenwert der übertragenen Aktien zusammen mit dem Barbetrag und den festen Zinsen den individuellen Erwerbspreis der Aktienanleihe nicht mehr erreicht, erleidet der Anleger jedoch einen Verlust. Selbst eine Wertlosigkeit der übertragenen Royal Dutch Shell-Aktien ist möglich, sodass ein Totalverlust der zweiten Hälfte des Nennbetrags nicht ausgeschlossen werden kann.

Außerdem unterliegt die DuoRendite Aktienanleihe mit dem Nennbetrag und den geplanten Zinszahlungen dem Emittentenrisiko. Folglich drohen insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank für das gesamte investierte Kapital Risiken bis hin zum Totalverlust.

Die DekaBank 3,10 % Royal Dutch Shell DuoRendite Aktienanleihe 01/2020 mit der WKN DK0J01 steht vom 09.01.2017 bis 27.01.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,75 Prozent des Nennbetrags (1.007,50 Euro je Stück) inklusive eines Ausgabeaufschlags von 0,75 Prozent angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

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Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen:  www.zertifikateawards.de; www.feri-fund-awards.de

Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 

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Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheit.