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Knapp ein Fünftel der GfK-Anteile jetzt im Besitz von US-Investor KKR

Mittwoch, 15.02.2017 10:35 von

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Das größte deutsche Marktforschungsunternehmen GfK (GFK Aktie) gehört seit dem Wochenende zu knapp einem Fünftel dem US-Investor KKR. Bis zum Ende der Annahmefrist in der Nacht zum Samstag seien dem KKR-Fonds Acceleratio Capital insgesamt 19,3 Prozent der GfK-Papiere angeboten worden. Das habe jetzt die exakte Auszählung ergeben, teilte ein KKR-Sprecher am Mittwoch mit. Damit sei die Mindestannahmeschwelle von 18,54 Prozent überschritten worden.

Der GfK-Mehrheitsgesellschafter, der GfK-Verein, und KKR besitzen damit mehr als 75 Prozent der GfK-Anteile und haben damit das alleinige Sagen im Unternehmen. Bisher unentschlossene GfK-Aktionäre haben in einer Nachfrist noch bis zum 1. März die Möglichkeit, ihre GfK-Aktien an den US-Investor zu verkaufen. Aktionäre erhalten weiterhin 43,50 pro Papier. Die EU-Wettbewerbsbehörde muss dem Deal noch zustimmen. Damit wird für Anfang März gerechnet.

KKR ist der Wunsch-Investor des GfK-Vereins, über den rund 600 Firmen, Kammern und Einzelpersonen an dem Nürnberger Marktforscher beteiligt sind. Das zuletzt unter Umsatzrückgängen leidende Unternehmen setzt dabei auf das Know-how, das KKR bei seinem früheren Engagement bei dem US-Marktforschungsunternehmen und Weltmarktführer Nielsen (Nielsen Aktie) erworben hatte. Der GfK hatte zuletzt vor allem die wachsende Konkurrenz von Billiganbietern zu schaffen gemacht./kts/DP/stb