Kaufhauskette schließt mehr als hundert Filialen

Dienstag, 08.11.2016 15:00 von

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs weist Marks and Spencer einen Verlust von 65 Millionen Euro aus. Jetzt will die britische Kaufhauskette das Konzept ändern – und Läden schließen.

Die britische Kaufhauskette Marks and Spencer macht mehr als hundert verlustreiche Filialen in elf Ländern dicht. In den nächsten fünf Jahren sollen rund 60 Geschäfte in Großbritannien schließen, wie das Unternehmen am Dienstag in London ankündigte. Darüber hinaus sollen demnach 53 Standorte in anderen Ländern ihren Betrieb einstellen. 2100 Arbeitsplätze sind demnach in Gefahr.

Im Rahmen eines Umbaus will die britische Kaufhauskette vor allem die Zahl der selbst betriebenen Filialen senken und künftig eher auf Joint Ventures und Franchise-Partnerschaften setzen. Geschlossen werden sollen den Angaben zufolge zehn Kaufhäuser in China und weitere in Belgien, Estland, Frankreich Ungarn, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien und der Slowakei. In Deutschland hat Marks and Spencer keine Filiale.

Die britische Kaufhauskette leidet bereits seit Jahren unter Schwierigkeiten beim Verkauf von Kleidung, Schuhen und Haushaltswaren. Für das Ende Oktober abgeschlossene erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs musste das Unternehmen am Dienstag einen Verlust von 58 Millionen Pfund (65 Millionen Euro) ausweisen. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Gewinn von 140,6 Millionen Pfund unterm Strich gestanden.

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