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Kahlschlag in der Anzeigenabteilung

Freitag, 21.10.2016 16:40 von

Die Anzeigenverkäufer des „Hamburger Abendblatts“ bangen um ihre Jobs. Die möglichen Folgen der geplanten Kooperation der Berliner Regionalzeitungen. Und weshalb der designierte neue VDZ-Präsident eine Idealbesetzung ist.

Es geschieht selten bis nie, dass sich der Name eines Unternehmens von vorne bis hinten durch diese Kolumne zieht. Doch in dieser Ausgabe von Medienmacher hat sich das nicht vermeiden lassen. Von der Essener Funke Mediengruppe wird in allen drei Themen, die diese Kolumne diesmal aufgreift, die Rede sein. Dass dieses Medienhaus ausgerechnet in der heutigen Ausgabe omnipräsent ist, mag Zufall sein. Kein Zufall ist es, dass Funke heute generell viel häufiger in den Medien genannt wird als noch vor vier, fünf Jahren. Durch die Übernahme zahlreicher Zeitschriften sowie der beiden Regionalzeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“ vom Wettbewerber Axel Springer (Axel Springer Aktie) im Jahr 2014 zum Preis von 920 Millionen Euro hat das Essener Medienhaus immens an Bedeutung gewonnen. Heute kommt man an Funke in der Medienbranche nicht mehr vorbei.***Unser erstes Thema betrifft das „Hamburger Abendblatt“, das Funke vor anderthalb Jahren von Springer erwarb. Das Anzeigenaufkommen der Zeitung war damals schon stark rückläufig. Heute heißt es in Verlagskreisen, das „Abendblatt“ habe in den vergangenen 20 Jahren knapp zwei Drittel seiner Anzeigen verloren. Das hat nun Konsequenzen für die Anzeigenabteilung. Ihr droht ein Personalabbau. Wie der konkret aussehen soll, steht noch nicht fest. Es gibt offenbar mehrere Planspiele.

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