K+S rechnet nach Unglück bei Mine in Kanada mit etwas höheren Kosten

Donnerstag, 10.11.2016 07:37 von

KASSEL (dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzhersteller K+S rechnet wegen eines Zwischenfalls mit etwas höheren Kosten für die neue Kali-Mine in Kanada. Aufgrund des Schadens sei davon auszugehen, dass das Budget von 4,1 Milliarden kanadischen Dollar (Dollarkurs) "moderat" überschritten werde, teilte der MDax-Konzern am Donnerstag in Kassel mit. Wegen positiver Wechselkursentwicklungen dürfte das 2013 geplante Euro-Budget von rund 3,1 Milliarden Euro aber weiter Bestand haben.

Die Produktion der ersten Tonne Kali dürfte weiterhin im zweiten Quartal 2017 erfolgen, hieß es weiter. Vor dem Unglück hatte K+S den Start zum Jahresende 2016 vorgesehen. Ende 2017 dürfte die angestrebte Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen erreicht werden. Mitte Juli war während eines Tests ein Prozessbehälter in einer Produktionsstätte der Mine beschädigt worden. Die neue Mine in Kanada ist die größte Investition des Konzerns./jha/fbr