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K+S Analyse (1) – Was sagen diese Kennzahlen?

Donnerstag, 12.01.2017 08:20

Kommentar von Rami Jagerali

Lieber Leser,

der im MDAX notierte Wert K+S gehört, betrachtet über einen Zeitraum von fünf Jahren, zu dem nach Bilfinger SE mit der zweitschlechtesten Performance (-38,19 %) im Index. Zum Vergleich: Der besten Werte in diesem Zeitraum waren Jungheinrich, Dürr und Ströer, mit jeweils + 317,79 %, +307,56 % und 241,8 % an Wertgewinn. Mit Hilfe von fundamentalen Kennzahlen kann man die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens schnell und übersichtlich darstellen. Da es allerdings sehr viele Kennzahlen gibt, ist eine Unterteilung in verschiedene Kategorien sinnvoll. Empfehlenswert ist die Unterteilung in die Kategorien finanzielle Stabilität, Rentabilität, Marktposition sowie Gewinnwachstum. Wir wollen uns die fundamentale Performance der ersten neun Monaten des vergangenen Jahres für K+S anschauen.

Finanzielle Stabilität von K+S in 2016

Die finanzielle Stabilität von K+S wollen wir anhand des sogenannten Gearings feststellen. Das Gearing stellt die Finanzverbindlichkeiten zum Eigenkapital ins Verhältnis und zeigt damit auf, in welchem Maße Finanzverbindlichkeiten durch Eigenkapital gedeckt sind. Per drittes Quartal 2016 verzeichnete K+S ein Gearing von 75,03 % was so viel bedeutet, dass die finanzielle Stabilität fraglich ist. Werte zwischen 20-50 % sind als gut einzustufen. Ab 70 % wird die Lage allerdings bedenklich.

Rentabilität von K+S in 2016

Ob K+S in 2016 rentabel war, kann man anhand der Eigenkapitalrendite erfahren. Diese stellt den Jahresüberschuss zum Eigenkapital gegenüber. Die normale Eigenkapitalrendite beträgt bei K+S 2,84 %. Wir ermitteln die ungehebelte EKR. Diese gibt Aufschluss darüber, ob das Unternehmen fähig ist eine angemessene EKR zu erwirtschaften, die auch tatsächlich den Aktionären am Ende zusteht und nicht durch notwendige Investitionen gerade mal am Leben gehalten wird. Die ungehebelte EKR beträgt in diesem Fall lediglich -0,8 %. Demnach erwirtschaftete das Unternehmen in den neun Monaten einen Verlust auf das eingesetzte Kapital.

Marktposition von K+S in 2016

Die Marktposition wollen wir mit Hilfe der Umsatzrendite erfahren. Diese wird durch die Gegenüberstellung des Jahresüberschusses zu den Umsatzerlösen berechnet. Per drittes Quartal 2016 beträgt, unseren Berechnungen nach, die Umsatzrendite 4,78 %. Generell gilt: Eine niedrige Umsatzrendite zeugt von schwacher Marktposition und sollte im längerfristigen Vergleich herangezogen werden. Eine Umsatzrendite zwischen 10-20 % deutet auf eine recht solide Marktstellung hin. Im Falle von K+S scheint die niedrige Umsatzrendite auf eine recht schwache Marktposition hinzudeuten. Das macht auch Sinn, denn das Geschäftsfeld ist enorm preis- und volumengetrieben.

Gewinnwachstum von K+S in 2016

Das Gewinnwachstum werden wir mit Hilfe des Gewinns je Aktie feststellen, da dieser Gewinn auch tatsächlich den Aktionären zur Verfügung steht. Er ergibt sich durch Division des Jahresüberschusses und Aktienanzahl. Den eigenen Angaben nach, beträgt der Gewinn je Aktie (EPS) per Q3 2016 0,90 Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine ebenfalls negative Entwicklung, da im vergangenen Jahr ein Gewinn von 1,92 Euro für den gleichen Betrachtungszeitraum zu Buche stand. Das KGV berechnet sich damit auf 25,31.

Fazit

K+S ist wie erwartet gemäß dem letzten Quartalsbericht und den oben berechneten Kennzahlen nicht wirklich gut aufgestellt. Es herrscht eine leichte Überschuldung vor. Auf das eingesetzte Kapital wurde ein Renditeverlust verzeichnet und der Gewinn je Aktie stagnierte ebenfalls deutlich. Trotz des bereits stark gefallenen Kurses, scheint das KGV immer noch eine Überbewertung anzudeuten. Die Einstandsrendite liegt dementsprechend im negativen Bereich.

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