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Jobdaten dämpfen Zinsspekulationen – Auftrieb für Wall Street

Freitag, 02.09.2016 20:20 von

Durchwachsene US-Arbeitsmarktdaten haben den Börsen in den Vereinigten Staaten Auftrieb gegeben. Ökonomen zufolge dürften sich die Spekulationen über eine Zinsanhebung der Fed im September erledigt haben.

Schwindende Erwartungen auf eine Zinserhöhung bereits in diesem Monat haben der Wall Street zum Wochenausklang Auftrieb gegeben. Auslöser war der am Freitag veröffentlichte Arbeitsmarktbericht für August. US-Unternehmen schufen demnach außerhalb der Landwirtschaft mit 151.000 neuen Jobs nicht so viele wie Analysten erwartet. "Das war bestenfalls ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht", sagte Ökonom Tom Porcelli von RBC Capital Markets. Seinen Worten zufolge dürften sich damit Spekulationen auf eine Zinsanhebung im September erledigt haben.

Der Dow-Jones-Index stieg im New Yorker Nachmittagshandel um 0,3 Prozent auf 18.468 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte ebenfalls um 0,3 Prozent auf 2176 Zähler zu. Beim Index der Technologiebörse Nasdaq betrug das Plus 0,2 Prozent bei 5239 Punkte. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax mit Gewinnen von 1,4 Prozent auf einem Stand von 10.683 Zählern ins Wochenende.

Die US-Notenbank blickt bei geldpolitischen Entscheidungen besonders auf den Arbeitsmarkt. Eine schwächere Entwicklung der Beschäftigung könnte die Fed bei ihren Zinsschritten bremsen. Für Allianz-Berater Mohamed El-Erian bringen die jüngsten Zahlen die Fed aber in eine schwierige Lage. "Sie sind nicht stark genug, um eine Zinserhöhung im September zu rechtfertigen. Aber sie sind solide genug, um eine hitzige Diskussion über die Geldpolitik und die Nebenwirkungen langfristig ultraniedriger Zinsen anzustoßen."

Unter den Einzelwerten zogen Smith & Wesson das Interesse der Anleger auf sich. Die Aktie des Waffenherstellers büßte 6,5 Prozent ein, obwohl das Unternehmen seine Umsatzprognose angehoben hatte.

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