Jinko Solar- weiter auf Talfahrt mit den Preisen?

Donnerstag, 22.09.2016 14:32

Kommentar von Rami Jagerali

Lieber Leser,

der Preiskampf in der Solarbranche geht in die nächste Runde. Dass Jinko Solar nun das sogenannte europäische „Undertaking“ nicht mehr in Anspruch nehmen möchte, könnte gleichfalls als Kampfansage gelten. Das Undertaking ist ein zwischen den Solarunternehmen aus China und der EU-Kommission ausgehandelte Regelung, der nach man einen Mindestpreis in der Höhe des aktuellen Importpreises auszuweisen verpflichtet ist. Damit hat man eine Alternative zu Anti-Dumping-Zöllen entwickelt, an der sich jedoch Jinko Solar nicht mehr beteiligen möchte und damit am EU-Geschäft nicht mehr interessiert sei.

Gleichzeitig hatte man im Rahmen eines Ausschreibens für ein Großprojekt in Abu Dhabi den niedrigsten Preis je Kilowattstunde geboten, der bisher jemals geboten wurde. Das unterstreicht noch mal die Erwartungen einiger Analysten, dass der Preiskampf sich nun einer zweiten Welle nähert, im Rahmen derer mit hoher Wahrscheinlichkeit, wie auch schon in den Jahren 2011/12, zu einer Konsolidierung kommen wird.

Aus der markttechnischen Perspektive bleibt Jinko Solar daher eher ein Short-Kandidat. Der Kurs nähert sich dem Tief aus 2015 bei 14,20 US-Dollar je Aktie. Sollte dieses unterschritten werden, so sind relevante Unterstützungen rar. Die Aktie könnte in diesem Fall, aus der markttechnischen Perspektive, sehr schnell bis auf 10,50 US-Dollar je Aktie fallen.

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