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Konzerne müssen für beschleunigten Atom­ausstieg entschädigt werden

Japaner halten sich zurück

Dienstag, 22.11.2016 05:00 von

Ein schweres Erdbeben hat die Kurse an der Börse in Tokio zunächst abstürzen lassen. Doch am Vormittag kam mit einer vorsichtigen Entwarnung auch eine Erholung an den Märkten. Auch der Ölpreis machte sich bemerkbar.

Nach den kräftigen Zuwächsen der vergangenen Tage haben sich die Anleger an der Aktienbörse in Tokio am Dienstag zurückgehalten. Es gebe kaum neue Impulse, zudem sei der Markt in Japan am Mittwoch wegen eines Feiertags geschlossen, sagten Händler. Das schwere Erdbeben in Japan am Dienstagmorgen ließ die Kurse nur kurz abrutschen, nachdem sich abzeichnete, dass es keine größeren Schäden gab.

Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte lag im Verlauf mit 18.112 Punkten knapp 0,1 Prozent höher als am Montag. Der breiter gefasste Topix legte 0,3 Prozent zu auf 1447 Zähler.

Seit der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten am 8. November haben die Kurse in Tokio rund elf Prozent zugelegt. Grund dafür ist vor allem der Yen. Die japanische Währung gab zum US-Dollar nach, weil Anleger davon ausgehen, dass Trumps künftige Politik die Inflation anheizt und die US-Notenbank deshalb die Zinsen zügiger als bislang gedacht anheben wird.

Am Dienstag aber setzte sich der Yen-Abwärtstrend zunächst nicht fort. Die japanische Währung notierte zum Dollar (Dollarkurs) nahezu unverändert zum Vortag bei 110,78 Yen, ebenso der Dollar zum Euro bei 1,0623 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0720 und zum Dollar mit 1,0087.

Zu den Gewinnern am Aktienmarkt gehörten angesichts wieder steigender Ölpreise Papiere von Energie-Unternehmen. So legte Japan Petroleum Exploration 3,6 Prozent zu und Inpex zwei Prozent.

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