Ist Nordex ein OPFER des Marktes?

Mittwoch, 19.10.2016 10:00

Kommentar von Laurenz Erwald

Liebe Leser,

schon fast das gesamte Jahr über enttäuscht Nordex an der Börse auf hohem Niveau. Der Newsflow ist eigentlich recht positiv, an jeder Ecke hagelt es geradezu neue Aufträge. Dennoch kann der Kurs sich nicht aus seiner Seitwärtsbewegung befreien, auch am Dienstag gab es kaum eine nennenswerte Bewegung. Nach einem Plus von 0,22 Prozent notiert das Papier bei 25,08 Euro. Schon seit Februar springt das Papier jetzt zwischen 22 und 28 Euro hin und her, ohne dabei einen langfristigen Trend setzen zu können. Auch eine Aufnahme in die Conviction Buy List von Goldman Sachs sowie angehobene Prognosen konnten daran zuletzt nichts ändern.

Leerverkäufe lassen Nordex keine Ruhe!

Geschuldet sind die Hemmungen bei Nordex zu einem nicht unwesentlichen Teil dem Markt. Noch immer gibt es große Befürchtungen für den deutschen Markt aufgrund einer Gesetzesnovelle im Jahr 2017, die deutlich weniger Einnahmen in Aussicht stellt. Nordex verdient hierzulande etwa 37 Prozent des Gesamtumsatzes. Darüber hinaus setzen aber auch Leerverkäufer Nordex permanent unter Druck, noch immer handelt es sich bei gut 4 Prozent der gehandelten Aktien um Shorts. Letztlich besteht aber noch immer eine große Chance einer Unterbewertung, weshalb Nordex weiterhin ins Blickfeld der Anleger gehört. Gerade im nächsten Jahr sollte sich die Übernahme von Acciona Windpower mit zahlreichen Projekten rund um den Globus richtig auszahlen. Damit sollte Nordex auch eventuelle Einbußen auf dem Heimatmarkt relativ leicht kompensieren können.

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