Top-Thema

10:27 Uhr +0,16%
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax nach einem Jahr wieder über 11 000

Innogy will beim Schnellladenetz mitmachen

Mittwoch, 30.11.2016 12:40 von

Die deutschen Autokonzerne haben sich verbündet, um ultraschnelle Ladestationen für Elektroautos aufzubauen. Ein potentieller Partner aus der Energiewirtschaft steht schon bereit: Die Öko-Tochter von RWE (RWE Vz Aktie) will das Projekt unterstützen.

Die Allianz (Allianz Aktie), die sich am Dienstag formierte, ist gleich mehrfach bemerkenswert. Die Autokonzerne Audi, BMW, Daimler (Daimler Aktie), Ford und Porsche, die sich ansonsten einen knallharten Wettbewerb liefern, wollen ein Joint-Venture schließen. Und die Autohersteller ergreifen in einem Bereich die Initiative, der bislang die Domäne der Energieversorger war: Die Partner wollen europaweit ein Netz ultraschneller Ladestationen für Elektroautos aufbauen.

Ein erster Partner aus der Energiewirtschaft meldet aber bereits Interesse an, bei dem Projekt mitzumachen: Das neue Unternehmen Innogy, in das der RWE-Konzern sein Geschäft mit der Energiewende abgespalten hat – also erneuerbare Energien, Vertrieb und Netze. „Wir begrüßen die Initiative der Automobilindustrie“, sagte Norbert Verweyen, der den Bereich Elektromobilität bei Innogy leitet, dem Handelsblatt. „Die Initiative ist genau der richtige Schritt, um E-Mobility weiter voranzubringen. Wir können uns gut vorstellen, hier mitanzupacken.“

Die Autokonzerne wollen in den kommenden Jahren 400 Ladestationen entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen aufbauen – also insbesondere der Autobahnen. Das Besondere daran: Die Ladestationen, an denen jeweils mehrere Autos gleichzeitig geladen werden können, sollen bis zu 350 Kilowatt (KW) stark sein. Damit soll es möglich sein, Elektroautos innerhalb weniger Minuten wieder aufzuladen. Zum Vergleich: Normale Ladesäulen mit Wechselstrom kommen auf rund 22 KW, und selbst die aktuellen Schnellladesäulen mit Gleichstrom sind auch nur 50 KW stark. Selbst bei den bisherigen Schnellladesäulen würde das Aufladen mehr als eine Stunde.

„Die 350er sind die kommende Generation der Schnelllader“, sagte Innogy-Manager Verweyen: „Auf der Infrastrukturseite bekommen wir das gut hin.“

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.