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In Europa will VW nicht manipuliert haben

Freitag, 04.11.2016 13:20 von

Der VW-Aufsichtsrat berät die künftigen Investitionen des Konzerns, es geht um 100 Milliarden Euro. Vor allem der Abgasskandal und die damit verbundenen Kosten machen das Finden einer Investitionsstrategie schwierig.

In diesen Stunden tagt der VW-Aufsichtsrat in Wolfsburg und berät die künftigen Investitionen des Konzerns. Es geht dabei wahrlich um einen Haufen Geld: Über 100 Milliarden Euro wollen die Wolfsburger in den kommenden fünf Jahren in Produkte, Fabriken und neue Technologien stecken. Finale Entscheidungen soll es heute aber nicht geben – die sind erst für den 18. November vorgesehen.

Das passt gut, denn dann ist die US-Wahl vorbei und VW kann absehen, ob der Konzern seine in Mexiko gebauten Volkswagen (VW Aktie) weiterhin in den USA verkaufen darf oder ein künftiger Präsident Trump Amerika wieder „great“ machen will, indem sein neuer Todesstreifen am südlichem Ende der USA nicht nur Mexikaner stoppt, sondern auch die von ihnen gefertigten GM- und Ford-Konkurrenten namens Jetta, Golf und Beetle. Auch so etwas will bei der Finanzplanung gut bedacht sein.

Der entscheidende Grund dafür, dass der Aufsichtsrat sich dieses Mal zwei Tage lang mit dem Investitionsplan befasst, ist aber eher nicht das Horrorszenario eines Trump-Sieges. Der zusätzliche Beratungsbedarf entstand durch den Abgasskandal. Die Belastungen des Skandals von bislang absehbaren 30 Milliarden Euro machen die Investitionsstrategie zu einer verzwickten Angelegenheit.

Wenn die Kontrolleure neben ihrer Finanzplanerei noch ein wenig Luft haben, und sei es nur in den Kaffeepausen, dann sollten sie sich aber unbedingt noch eines weiteren Themas annehmen: Des rechtlichen Umgangs mit dem Abgasskandal in Europa. Oder, wie VW sagen würde: „Abgasskandal“ mit Anführungszeichen.

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