„In Deutschland gibt es zu wenig iPhones und Kreditkarten“

Donnerstag, 08.09.2016 14:40 von

USA, UK, Schweiz – und jetzt auch noch Japan. In vielen Ländern können Kunden bereits mit Apple (Apple Aktie) Pay bezahlen, aber nicht in Deutschland. Warum das so ist und wie Mobile Payment hierzulande doch ein Erfolg werden könnte.

Oliver Hommel ist Zahlungsverkehrsexperte bei der Unternehmensberatung Accenture (Accenture Aktie). Im Interview erklärt er, warum es Apple Pay in Deutschland vorerst nicht geben wird, was eine gute Payment-App bieten muss und welche Erfolgsaussichten Payback Pay hat.

Herr Hommel, Apple hat gerade den Start von Apple Pay in Japan angekündigt, auch in der Schweiz läuft das mobile Bezahlen schon. Was hindert Apple am Markteintritt in Deutschland?Wer Apple Pay nutzen will, braucht eine Kreditkarte von einer Apple Pay unterstützenden Bank und ein iPhone. Beides ist in Deutschland nicht so weit verbreitetet wie etwa in der Schweiz und in Frankreich, wo der Start auch schon angekündigt wurde. In der Schweiz liegt der Marktanteil von Apple bei etwa 50 Prozent des Smartphone-Marktes. In Deutschland sind es nicht einmal 20 Prozent und nur jeder Vierte hat hier eine Kreditkarte.

Wäre der Handel schon für Apple Pay gerüstet?Apple Pay nutzt – wie übrigens der Wettbewerber Android Pay auch – die NFC-Technologie (Near Field Communication). Bei der Infrastruktur im Handel hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan – unter anderem auch durch die Einführung bei den großen Discountern. Schätzungen zufolge sind aber immer noch nur 150.000 von 700.000 Terminals im stationären Handel für Zahlungen mit NFC ausgerüstet. Durch Vorschriften der internationalen Kartenunternehmen Mastercard (Mastercard Aktie) und Visa (Visa Aktie), dass aber jedes neu aufgestellte Terminal zwingend NFC unterstützen wird, ist mit einem weiteren raschen Anstieg der Akzeptanzbasis in den kommenden zwei Jahren zu rechnen.

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