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In Aleppo herrscht relative Ruhe

Freitag, 04.11.2016 11:00 von

Hunderttausende Menschen sind im Osten von Aleppo eingeschlossen. Eine erneute Feuerpause soll eine Möglichkeit zur Flucht geben. Die entsprechenden Korridore werden bislang aber nicht ungenutzt.

In der umkämpften syrischen Stadt Aleppo hat zu Beginn der von Russland ausgerufenen zehnstündigen Waffenruhe am Freitag relative Ruhe geherrscht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sagte, sie habe keine größeren Militäreinsätze auf Seiten der syrischen Armee und ihrer Verbündeten oder der Rebellen feststellen können. Mit der Feuerpause will Russland erreichen, dass Rebellen und Zivilisten die von den Aufständischen gehaltenen Viertel im Osten der Stadt verlassen. Rebellen hatten dies abgelehnt.

Eine regierungsnahe Plattform auf Facebook (Facebook Aktie), Aleppo Shahba News Network, meldete, die vorgesehenen Fluchtkorridore seien für Kämpfer und Zivilisten geöffnet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle berichtete aber, bisher habe sie niemand genutzt. Rebellensprecher Jasser al-Jussef sagte, Helikopter kreisten über den Gebieten. Details nannte er aber nicht.

Aleppo ist seit 2012 zwischen den von Rebellen gehaltenen Vierteln im Osten und den von syrischen Regierungstruppen kontrollierten Stadtteilen aufgesplittet. Die Armee von Präsident Baschar al-Assad belagert die Rebellenviertel im Osten, dort sind nach UN-Schätzung etwa 275.000 Menschen eingeschlossen.

Russland unterstützt Assad im Kampf um die Macht seit mehr als einem Jahr mit Luftangriffen. Die Feuerpause war am Freitag um 09:00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten und soll bis 19:00 Uhr gelten, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch bekanntgegeben hatte.

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