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Immer wieder Goldman

Mittwoch, 30.11.2016 17:20 von

Mit Steve Mnuchin wird ausgerechnet ein Veteran der berühmten New Yorker Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) neuer Finanzminister der USA. Politisch ist er ein unbeschriebenes Blatt – und offenbar nicht Trumps erste Wahl.

Nach langem Hin und Her ist die Entscheidung offenbar gefallen: Steven Mnuchin, 53, wird US-Medien zufolge US-Finanzminister. Donald Trump, 70 Jahre alt und der künftige Präsident, hat möglicherweise zuvor vergeblich Jamie Dimon, den Chef von JP Morgan, gefragt; hierzu gibt es widersprüchliche Angaben.

Steven Mnuchin ist also vielleicht nicht Trumps erste Wahl, aber auf jeden Fall ein echtes Wall-Street-Gewächs. Schon sein Vater war erfolgreich bei Goldman Sachs, der Sohn folgte ihm und arbeitete 17 Jahre für die berühmte Investmentbank, die er aber im Jahr 2002 verließ. Trumps Gegnerin Hillary Clinton ist im Wahlkampf heftig wegen ihrer Verbindungen zu Goldman kritisiert worden. Bankchef Lloyd Blankfein hatte sich sehr deutlich für die Demokratin als Präsidentin ausgesprochen.

Ironie der Geschichte Auch Wahlsieger Trump setzt nun auf die Expertise von Goldman. Mnuchin verlängert die Reihe ehemaliger Manager der Bank, die danach politische Karriere gemacht haben. Am besten ist heute noch Hank Paulson in Erinnerung, der Finanzminister der Finanzkrise, der zuvor Goldman-Chef war. Ein anderes prominentes Beispiel ist Robert Rubin, der 26 Jahre bei Goldman arbeitete und später Finanzminister unter Bill Clinton wurde. 

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