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Immer mehr Führungskräfte erhalten Dienstwagen

Dienstag, 13.09.2016 14:20 von

Fast jede zweite deutsche Führungskraft fährt einen Firmenwagen. Die Zahl der Führungskräfte mit Dienstkarosse ist im Vergleich zum letzten Jahr sogar leicht gestiegen. Ein Hersteller liegt dabei uneinholbar vorn.

Es ist das firmeninterne Statussymbol schlechthin: Der Dienstwagen. Wer es auf der Karriereleiter weit genug nach oben geschafft hat, bekommt einen. Knapp der Hälfte (47 Prozent) der deutschen Führungskräfte steht ein Firmenauto zur Verfügung. Das geht aus dem diesjährigen „Firmenwagen-Monitor“ der Vergütungsberatung Compensation Partner hervor.

Die Studie, für die 419.424 Arbeitsverhältnisse untersucht wurden, zeigt zudem, dass im Vergleich zum vergangenen Jahr die Zahl der Führungskräfte mit Dienstwagen sogar leicht (0,7 Prozent) gestiegen ist. Eine sehr hohe Verbreitung von Dienstautos gibt es laut Studie bei Vertriebsleitern (78,2 Prozent), Niederlassungsleitern (72,4 Prozent) und Geschäftsführern (68,2 Prozent).

Am meisten sind Firmenautos im Vertrieb (22 Prozent) verbreitet. Aber auch Beschäftigten in den Bereichen Technik (13,5 Prozent) und IT (10,1 Prozent) wird noch relativ häufig ein fahrbarer Untersatz vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich an der Firmenwagenverbreitung für Fachkräfte kaum etwas verändert.

Vergleicht man die Branchen, so gibt es im Großhandel (26,4 Prozent) und Bau (25,6 Prozent) die größte Firmenwagenverbreitung. Es folgen die Branche Gebrauchsgüter (21,9 Prozent) und die Pharmaindustrie (20,7 Prozent).

Dabei gilt die Regel: Je unüblicher Firmenautos in einer Branche sind, desto teurer sind die Modelle, wenn es dann doch einen Dienstwagen gibt. So ist es beispielsweise in der Finanzdienstleisterbranche relativ unüblich, eine Firmenkarosse zu fahren. Bei den Preisen der Modelle ist die Branche jedoch Spitzenreiter. Die Modelle haben im Durchschnitt einen Bruttolistenpreis von 49.333 Euro.

Die meisten Firmenautos sind Modelle von Volkswagen (VW Aktie) (28,3 Prozent), gefolgt von Audi (18,7 Prozent), BMW (BMW Aktie) (13 Prozent) und Mercedes (8,3 Prozent).

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