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Im Zweifel Karl Lagerfeld anrufen

Donnerstag, 01.09.2016 12:20 von

Marken brauchen Persönlichkeit - Persönlichkeiten werden zu Marken. Was einfach klingt, ist harte Arbeit. Darüber wurde beim „Düsseldorfer Terrassengespräch“ der Verlagsgruppe Handelsblatt intensiv diskutiert.

Es gibt jene magischen Momente, in denen zwei große Marken zusammen treffen, und etwas völlig Neues schaffen. So geschehen 2004, als der international bekannte Modeschöpfer Karl Lagerfeld eine eigene Kollektion für die schwedische Modekette H&M kreierte. Die Lagerfeld-Kollektion fand reißenden Absatz. Alle Stücke innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Und beim Online-Auktionshaus Ebay (eBay Aktie) handelten kurz darauf gewiefte Menschen die Teile zu deutlich überhöhten Preisen. 

Wer hat bei der Aktion eigentlich mehr gewonnen – der Modeschöpfer Lagerfeld, der sonst nur besonders betuchte Klientel bedient, oder die Modekette H&M, die ganze Looks für weniger als 30 Euro feilbietet und somit zum Inbegriff der kurzlebigen Massenmode geworden ist? 

Nicht nur diese Frage war Thema des Düsseldorfer Terrassengespräches, das am Mittwochabend bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Dachterrasse des Verlagshauses Handelsblatt stattfand. Unter dem Titel „Wie viel Persönlichkeit braucht eine Marke?“ diskutierten Donald Schneider, Inhaber der Berliner Beratung Donald Schneider Studio und Erfinder der H&M-Lagerfeld-Kooperation, die später mit Designern wie Versace, Marni, Margiela, Isabel Marant und Alexander Wang erfolgreich fortgesetzt wurde. Der zweite Diskutant war Frank Dopheide, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Handelsblatt und Gründer der Beratung Deutsche Markenarbeit. Dopheide war zuvor Chairman und Kreativchef der Werbeagentur Grey. Moderiert wurde der Abend von Thomas Tuma, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts. 

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