Im Dauerstress? Gehen Sie offline!

Mittwoch, 12.10.2016 12:00 von

Drei von zehn Arbeitnehmern klagen im Stressreport der TK darüber, immer erreichbar sein zu müssen. Also bleibt das Handy an, doch das steigert den Stresspegel. Auch in der Freizeit geht es nicht mehr ohne. Oder doch?

Derzeit kommt ein Stressreport nach dem anderen auf den Markt. Am Dienstag war es die AOK, die verkündete, dass seit den Bologna-Reformen im Bildungswesen die Studenten an deutschen Hochschulen teils stärker unter Stress stehen als die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Heute legt die Technikerkrankenkasse mit ihrem aktuellen Lage-Bericht für eben die Arbeitnehmer nach. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass deutsche Leistungsgesellschaft, obwohl im Vergleich mit anderen Industrieländern mit Freizeit reich gesegnet, immer mehr zu einer Stressgesellschaft wird.

43 Prozent der Berufstätigen in Deutschland fühlen sich nach der Repräsentativerhebung unter einer Stichprobe von rund 1.200 Arbeitnehmern abgearbeitet und verbraucht, auf neudeutsch ausgepowert. Das sagen zwar vor allem Beschäftigte im höheren Erwerbsalter. Auffällig ist aber, dass auch 37 Prozent der Angestellten unter 40 dieses Gefühl bereits kennt. Insgesamt macht sich fast ein Fünftel Sorgen, dass sie das Arbeitstempo nicht mehr mithalten können.

Immerhin erlebten 42 Prozent ihren persönlichen Stress im Job überwiegend als positiv. Sie fühlen sich dadurch eher motiviert und angespornt. „Ob man Stress als Herausforderung oder als Belastung empfindet, hängt offenbar damit zusammen, ob man eine Aufgabe hat, die Spaß macht“, sagt Peter Wendt, bei der TK der Experte für Umfragen.

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