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„Ich bin kein Hellseher“

Mittwoch, 16.11.2016 16:40 von

Mit Aktien hat Gernot Schulz gemischte Erfahrungen gemacht. Heute setzt der Dirigent auf dividendenstarke Titel und hört dabei auf Experten im Freundeskreis. Ein klar definierte Strategie hat er aber nicht.

Für Gernot Schulz ist Geld vor allem ein Mittel zum Leben. Der wertvollste Besitz des international gefragten Dirigenten und langjährigen Berliner Philharmonikers ist, wie könnte es anders sein, sein Gehör. Sich selbst attestiert er einen „tugendhaften Umgang“ mit Geld. Trotzdem agiert er an der Börse ohne klar definierte Strategie. Das würde er den Führungskräften, die er seit Jahren coacht, wahrscheinlich nicht empfehlen.

Name: Gernot Schulz

Geburtstag: 22. Februar 1952

Beruf: Dirigent, Pädagoge und Coach

Was bedeutet Ihnen Geld? Geld ist Lebens-Mittel, schafft Unabhängigkeit und die Möglichkeit, alles haben zu können – bis auf das Wesentliche.

Wann ist ein Mensch reich? Ein reicher Mensch ist oft nur ein armer Mensch mit viel Geld, hat Onassis einst gesagt. Für mich heißt reich zu sein, in auskömmlichen Lebensverhältnissen das Glück zu haben, mit Liebe und wahrer Freude beschenkt zu werden.

Was ist Ihr wertvollster Besitz? Mein Gehör und fünf Meter Partituren, die durch handschriftliche Eintragungen über 40 Jahre hinweg die Essenz meiner Analysen und interpretatorischen Ideen enthalten.

Was war die teuerste Anschaffung in Ihrem Leben, abgesehen von Immobilien? Die teuerste Anschaffung war mein erstes Auto: ein DKW 1000. Im Verhältnis zu meinen spärlichen Nebeneinkünften als Schüler waren 500 D-Mark ein exorbitant teurer Anschaffungspreis.

Womit haben Sie Ihr erstes eigenes Geld verdient? Mit dem Austragen von Kirchengemeinde-Blättern – als Elfjähriger. Zehn Pfennig gab es pro Blatt pro Woche.

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