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ICE 4 soll eine „neue Ära“ einleiten

Mittwoch, 14.09.2016 14:40 von

Die Deutsche Bahn will mit dem ICE 4 eine neue Ära im Fernverkehr einleiten – und einen Weg aus der Krise finden. Zwar bietet der Schnellzug offenbar viel Komfort. Er ist aber langsamer als seine Vorgänger-Generation.

Großer Bahnhof für den ICE 4: Mit einem Festakt am Berliner Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn ihr neues Aushängeschild für den Fernverkehr der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem ICE 4 starte das Unternehmen in eine „neue Ära“, erklärte Bahn-Chef Rüdiger Grube. Der neue Hochgeschwindigkeitszug soll demnächst auf der Strecke zwischen Hamburg, Hannover, Nürnberg und München den Probebetrieb und im Dezember 2017 offiziell seinen Dienst aufnehmen.

Der ICE 4 werde das „Rückgrat“ des Fernverkehrskonzepts der Deutschen Bahn, betonte Grube. Das Unternehmen will bis 2030 sein Fernverkehrsangebot deutlich ausbauen und mehr Städte und Regionen miteinander verbinden. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte, mit dem ICE 4 stehe nun das „modernste und kundenfreundlichste Upgrade für den Hochgeschwindigkeitsverkehr“ bereit.

Der ICE 4 ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern zwar langsamer als die Vorgänger-Generation des ICE 3. Er soll der Deutschen Bahn aber durch mehr Sitzplätze und die damit einhergehende Möglichkeit zu mehr verkauften Tickets pro Zug und sowie durch einen geringeren Energieverbrauch aus der Krise helfen. Der Fernverkehr kämpft inzwischen seit Jahren gegen die Billigkonkurrenz der Fernbusse.

Für Fahrgäste hält der ICE 4 mehrere Neuerungen bereit: So können ab Dezember 2017 erstmals Fahrräder im ICE mitgenommen werden. Es gibt zudem mehr Plätze für Rollstuhlfahrer. Sie können über eingebaute Lifte auch leichter in den Zug gelangen. Im Innern werden Reisende auf Bildschirmen über ihre Anschlüsse auf dem Laufenden gehalten.

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