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Hoffen auf die eigene Niederlage

Donnerstag, 03.11.2016 11:20 von

Es war eine verpasste Chance: Nach dem Wahlverlust von Mitt Romney vor vier Jahren wollte sich die republikanische Partei reformieren. Im März 2013 schlug eine Kommission vor, künftig eine einwanderungsfreundliche Politik zu betreiben und sich damit für die rapide wachsenden nicht-weißen Wählerschichten zu öffnen. Doch die inoffiziell „Autopsie-Report“ genannte Brandschrift landete für immer im Mülleimer. Was stattdessen passierte, ist bekannt: Die Partei wählte einen Präsidentschaftskandidaten, der vorschlug, elf Millionen illegale Immigranten zu deportieren und eine 25 Meter hohe Mauer zwischen Mexiko und den USA zu bauen.

Donald Trump hat die altehrwürdigen Republikaner derart gespalten, dass ihr gleich zwei Parteiveteranen beim Handelsblatt Election Camp in Washington eine düstere Zukunft vorhersagten. „Ich glaube nicht, dass die Partei in ihrem derzeitigen Zustand überleben kann“, sagte James Glassman, Gründungsdirektor des George W. Bush Instituts und einst enger Mitarbeiter des gleichnamigen US-Präsidenten. Die Partei müsse sich dringend mit einer moderneren Politik stärker den hispanischen, asiatischen und afroamerikanischen Bevölkerungsschichten öffnen. „Es ist beschämend für de USA, einen Demagogen zu haben, der die Immigranten für die ökonomischen und andere Probleme des Landes verantwortlich macht“, sagte auch James Cicconi, ehemaliger Assistent des Präsidenten George H. W. Bush und bis vor kurzem Manager des Telekommunikationskonzerns AT&T.

Die Wähler sterben aus

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