Hinweise auf Terrorhintergrund verdichten sich

Dienstag, 29.11.2016 22:00 von

Ein junger Angreifer rast auf einem Campus mit einem Auto in eine Menschenmenge und geht mit einem Messer auf Leute los. Elf Menschen werden verletzt. Der IS behauptet, für die Tat verantwortlich zu sein.

Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamiert die Attacke an einer Universität im US-Bundesstaat Ohio für sich. Der Angreifer sei ein „Soldat des Kalifats“ gewesen, berichtete das IS-Sprachrohr Amak am Dienstag unter Berufung auf eine „Sicherheitsquelle“ des IS.

Ähnliche Formulierungen hatten die Dschihadisten zuletzt verwendet, wenn ein Anschlag nicht vom IS geplant war, der Angreifer aber Beziehungen zur Terrormiliz hatte.

Ein Student der Ohio State University war am Montag in eine Gruppe Fußgänger auf dem Campus in Columbus gefahren. Danach stieg er aus dem Wagen und griff Umstehende mit einem Schlachtermesser an. Elf Menschen wurden verletzt. Der Verdächtige wurde von einem Campus-Polizisten erschossen.

Die Polizei hatte erklärt, sie untersuche auch Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Der getötete Verdächtige habe auf Facebook (Facebook Aktie) über die Einmischung der USA in muslimischen Ländern geklagt, heißt es in Ermittlerkreisen.

Auf Facebook soll er vor der Tat Drohungen gegen die USA ausgestoßen haben. „Amerika! Hör auf, dich in anderen Ländern einzumischen, besonders in der muslimischen Ummah (islamischen Gemeinschaft). Wir sind nicht schwach. Wir sind nicht schwach, vergiss das nicht“, habe er unter anderem geschrieben. Das Land müsse damit aufhören und Frieden mit dem IS schließen. Und weiter schrieb er demnach: „Jeder einzelne Muslim, der meine Taten missbilligt, ist eine Schläferzelle, die auf ein Signal wartet. Ich warne dich, oh Amerika.“

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.