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Hertha treibt Stadion-Projekt voran: Erste Ergebnisse Anfang 2017

Montag, 21.11.2016 19:31 von

BERLIN (dpa-AFX) - Hertha BSC treibt die Vorbereitungen eines möglichen Neubaus einer reinen Fußball-Arena in Berlin voran. "Der Auftrag an die Architekten ist nicht nur raus, es gibt die ersten Vorstudien", berichtete Clubpräsident Werner Gegenbauer am Montag bei der Veranstaltung "Hertha im Dialog". Anfang des Jahres war die Debatte um ein neues Stadion für den Berliner Bundesligisten aufgekommen.

Der Club hat inzwischen den Mietvertrag für das Olympiastadion bis 2025 verlängert. Dennoch betonte Präsident Gegenbauer, dass Hertha weiter erste Pläne für einen privat finanzierten Neubau erstellen lasse. "Es wird sehr intensiv daran gearbeitet", sagte Gegenbauer. "Es ist die Zeit gekommen, über moderne Lösungen nachzudenken", hatte Manager Michael Preetz bereits zuvor erklärt. "Im Januar, spätestens Februar" kommenden Jahres werde Hertha die ersten Ergebnisse der Vorstudien und mögliche Standorte einer neuen Arena vorstellen, kündigte Clubchef Gegenbauer an: "Dann müssen wir reden."

Schon eine Woche vor der Mitgliederversammlung des Vereins am kommenden Montag gab Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller erste wirtschaftliche Details aus der Abrechnung der Saison 2015/16 bekannt. Wie schon beim letzten Stichtag gebe es "keine zinstragenden Verbindlichkeiten" für Hertha BSC, sagte Schiller. Aus dem neuen TV-Vertrag, der ab der kommenden Spielzeit gilt, erhofft sich Hertha 20 Millionen Euro Mehreinnahmen pro Saison. Für die nationalen TV-Rechte von 2017/18 bis 2020/21 kassiert die Deutsche Fußball Liga 4,64 Milliarden Euro - also 1,16 Milliarden Euro pro Saison./jme/DP/fbr