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'HB': Bundesregierung rechnet mit Schwächung der US-Wirtschaft unter Trump

Donnerstag, 01.12.2016 05:05 von

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Bundesregierung geht laut einem Medienbericht mittelfristig von einer Schwächung der US-Wirtschaft unter dem künftigen Präsidenten aus. Die von dem Republikaner Donald Trump angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben könnten zwar kurzfristig das Wirtschaftswachstum beflügeln, heißt es laut dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) in einem internen Papier des Bundeswirtschaftsministeriums. Spätestens ab 2019 dürfte das Wachstum demnach aber abgebremst werden.

Allein die restriktive Migrationspolitik könne das US-Wachstum mittelfristig um fast zwei Prozentpunkte drücken, heißt es in dem Papier. Der negative Effekt der Schutzzölle wird auf bis zu 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung beziffert. Es sei auch mit einer steigenden Inflation zu rechnen. In Reaktion darauf könnte die US-Notenbank Fed demnach bis Ende 2017 den Leitzins in den Bereich zwischen 1,25 bis 1,5 Prozent anheben. Dies wiederum könnte zu Wachstumseinbußen in Höhe von 0,3 Prozentpunkten führen./tos