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Gute Beratung ist mehr als Glückssache

Montag, 09.01.2017 16:40 von Handelsblatt

Niedrige Zinsen locken Häuslebauer auch im neuen Jahr. Bei Fragen der Baufinanzierung können allerdings nicht alle Banken fachkundig weiterhelfen, zeigt eine Umfrage von S.W.I. Finance im Auftrag des Handelsblatts.

Der Bauboom in Deutschland hält an, ein Ende ist nicht in Sicht. In den ersten zehn Monaten 2016 wurden 308.700 Baugenehmigungen erteilt, berichtete das Statistische Bundesamt im Dezember. Das war die höchste Zahl seit dem Jahr 1999. Auch im neuen Jahr dürften viele Häuser und Wohnungen entstehen. Erstens werden Politiker in Ballungszentren aktiver und treiben Bauprojekte voran, um die Wohnungsnot zu lindern. Zweitens nutzen private Häuslebauer die rekordniedrigen Zinsen.

Dank des niedrigen Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) ist Baugeld günstig wie nie. Niemand weiß, wann die Zinsen wieder steigen. Viele Deutsche wollen die guten Konditionen nutzen und sich noch rasch eine günstige Baufinanzierung sichern. Dabei herrscht allerdings große Unsicherheit. Denn vor allem für ältere Kreditnehmer, aber auch junge Familien mit noch geringem Einkommen und Eigenkapital erschwert die EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie den Zugang zu Immobilienkrediten. Das Regelwerk geht auf eine EU-Richtlinie zurück und trat im Frühjahr 2016 in Deutschland in Kraft. Kernpunkt ist vor allem eine strengere Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Finanzierungskunden. Nach deutlicher Kritik wurde die Richtlinie inzwischen stellenweise modifiziert.

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