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Google droht Milliardenstrafe

Donnerstag, 03.11.2016 18:40 von

Die Fronten im Konflikt zwischen der EU-Kommission und Google (Alphabet A Aktie) verhärten sich. Der Konzern weist den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung strikt zurück und riskiert eine Strafe von bis zu 7,4 Milliarden Dollar (Dollarkurs).

Google hat die Kartellvorwürfe der EU-Kommission formell zurückgewiesen und damit den Weg für eine Entscheidung der Wettbewerbshüter im kommenden Jahr geebnet. Die Anschuldigen hätten sachlich, juristisch und wirtschaftlich keine Grundlage, erklärte Google-Justiziar Kent Walker am Donnerstag in einem Blog. Die Angebote des Suchmaschinenbetreibers richteten sich nach den Wünschen der Nutzer und zielten nicht darauf ab, Konkurrenten zu behindern.

Die EU-Kommission führt wegen der Marktmacht des US-Konzerns drei Verfahren. So werfen die Kartellwächter Google vor, eigene Angebote bei der Platzierung von Werbung in seiner Suchmaschine zu bevorzugen. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde kündigte nun an, die Erwiderung Googles werde genau geprüft, bevor eine Entscheidung falle. Sollten sich die Vorwürfe nach Ansicht der Behörde bestätigen, wollen die Kartellwächter das Unternehmen hart bestrafen. Die Strafe richtet sich nach dem Umsatz und könnte bis zu 7,4 Milliarden Dollar betragen.

Verhärtete Fronten vor allem beim Streit um die Shopping-Suche des Internet-Konzerns: Den Vorwurf, Google benachteilige damit Wettbewerber, weist das Unternehmen strikt zurück. In einer Antwort auf die aktualisierten Beschwerdepunkte der Brüsseler Behörde bekräftigte Google, die Vorwürfe seien haltlos. Die Kommission wirft Google vor, in der Shopping-Suche eigene Dienste zu bevorzugen und damit Konkurrenten wie Preissuchmaschinen zu benachteiligen.

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