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Gold: „Wie gewonnen, so zerronnen"

Dienstag, 18.10.2016 11:02 von

Düsseldorf (GodmodeTrader.de) – „Wie gewonnen, so zerronnen" ist wohl das Sprichwort, das einem beim Blick auf den Chart des Goldpreis-Futures derzeit als erstes durch den Kopf schießt. Wurde Mitte des Jahres noch eine vielversprechende inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen, macht der jüngst erfolgte deutliche Rückfall unter die entsprechende Nackenlinie (aktuell bei 1.334 US-Dollar) die Hoffnung auf deutliche Kurszuwächse erst einmal wieder zunichte, wie die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in „Der Markt heute“ schreiben.

Der im gleichen Zuge erfolgte Rutsch unter die 38- und 200-Wochen-Glättungen (aktuell bei 1.280/75 US-Dollar) habe den eingetrübten Eindruck verstärkt. Der Blick wandere damit erst einmal wieder auf die Unterseite. Das gelte umso mehr, als dass auch die technischen Indikatoren wie Stochastik und MACD auf Wochenbasis Ausstiegssignale aufwiesen, heißt es weiter.

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Gold

„Die nächste wichtige Haltezone befindet sich nun im Bereich der 90-Wochen-Linie (aktuell bei 1.202 US-Dollar) und den horizontalen Unterstützungen aus dem Tief vom Mai, dem Oktoberhoch 2015 und den Tiefs vom Dezember bzw. Juni 2013 zwischen 1.199 US-Dollar und 1.179 US-Dollar. Im Anschluss droht sogar ein Rückfall in den alten Abwärtstrend seit Herbst 2013 (aktuell bei 1.158 US-Dollar). Um das Edelmetall derweil kurzfristig doch noch zum Glänzen zu bringen, ist eine Rückeroberung der o. g. Nackenlinie die Mindestanforderung“, so die HSBC-Analysten.