Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

06:09 Uhr
ROUNDUP/G7 vor Belastungsprobe: Gipfelstart mit Streit über Klima und Handel

Gold bleibt als Anlagealternative gefragt

Dienstag, 14.02.2017 16:34 von

Frankfurt/ London (Godmode-Trader.de) - Gold handelte zu Wochenbeginn schwächer bei gut 1.220 US-Dollar je Feinunze. Am Dienstag notiert der Preis etwas höher bei 1.225 US-Dolar. Damit handelt das Edelmetall knapp 20 US-Dollar unter seinem Niveau von Donnerstag vergangener Woche — die Notierung ist zugleich auf ihr Ausgangsniveau von Mitte Dezember zurückgekehrt. „Der Höhenflug des Aktienmarktes stoppte zum Ende der Woche die Goldeuphorie abrupt und er führte auch zu einem Aufatmen an den Anleihenbörsen“, kommentierte die LBBW.

Ansonsten besteht aber für die Experten wenig Zweifel darüber, dass sich am Goldmarkt erste Anzeichen für eine Rückkehr des Krisenmodus zeigen. Die physisch besicherten Goldfonds, die nach der Trump-Wahl noch größere Verkäufe zu erleiden hatten, bauten in den zurückliegenden Tagen Bestände wieder auf. „Fest steht, dass immer mehr Anleger mit Sorge auf die kommenden Wahltermine in Europa blicken und dass vor diesem Hintergrund Gold auch in den nächsten Monaten als Anlagealternative gefragt sein dürfte“, resümiert Analyst Torsten Proettel.

Bei der am 15. März stattfindenden Parlamentswahl in den Niederlanden führt gemäß den Umfragen weiterhin Gert Wilders von der Freiheitspartei, der einen EU-Austritt favorisiert. Schwerer wiegt der Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl, deren zweiter Durchgang am 7. Mai stattfinden wird. In ihrem zuletzt vorgestellten Programm versprach die Kandidatin des Front National, Marine Le Pen Referenden über die Mitgliedschaft Frankreichs in der Eurozone und der EU sowie einen Nato-Austritt. Auch in Italien sind Neuwahlen nicht vom Tisch.

Zudem rückte zuletzt die griechische Schulden-Problematik wieder in den Blick. Die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds am dritten Rettungspaket bleibt ebenso noch offen, wie die Antwort der griechischen Regierung auf die von den europäischen Geldgebern zusätzlich geforderten Einsparungen.