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Gewinn von Dürr geschrumpft

Donnerstag, 10.11.2016 11:20 von

Im dritten Quartal ist der Gewinn des Lackieranlagen-Spezialisten zurückgegangen. Gründe dafür waren Währungseinflüsse sowie der VW Abgasskandal. Dennoch ist Dürr (Dürr Aktie) zuversichtlich, die Jahresziele zu erreichen.

Der Autozulieferer Dürr hat im dritten Quartal weniger Gewinn eingefahren als im Vorjahreszeitraum. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis sank von Juli bis September um 6,6 Prozent auf gut 78 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein Grund dafür waren dämpfende Währungseinflüsse. Das Ergebnis nach Steuern brach um ein Viertel auf gut 43 Millionen Euro ein, während der Umsatz um 8,8 Prozent auf 901,5 Millionen Euro schrumpfte. Der Spezialist für Lackieranlagen blieb damit leicht hinter den Prognosen der von Reuters befragten Analysten zurück.

Vorstandschef Ralf Dieter bekräftigte die Jahresprognose, wonach der Umsatz auf 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro von gut 3,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sinken soll. „Wir werden unsere Ziele für 2016 sicher erreichen“, sagte er. „Für das vierte Quartal erwarten wir einen starken Schlussspurt mit hohen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen.“ Die Rendite werde voraussichtlich am oberen Ende der in Aussicht gestellten Spanne von 7,0 bis 7,5 Prozent liegen.

Das Geschäft des Anlagenbauers ist von Großaufträgen bestimmt, die zu größeren Differenzen bei den jährlichen Vergleichszahlen führen können. Seit dem Dieselskandal ist der größte Einzelkunde Volkswagen (VW Aktie) außerdem zurückhaltender, wie Dieter kürzlich der „Stuttgarter Zeitung“ erklärte. „Unser Volumen mit VW ist geringer als vor dem Abgasskandal“, sagte er. Doch werde dies Dürr nicht umwerfen.

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