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Gespräche mit Flugbegleitern gehen weiter

Dienstag, 25.10.2016 13:40 von

Eurowings sucht im Gespräch mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo weiter nach einer Tariflösung, die drohende Streiks abwenden kann. Nach dem Spitzentreffen vom Montag wird weiter verhandelt.

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo und die Spitze von Eurowings ringen angesichts des drohenden Streiks bei der Lufthansa (Lufthansa Aktie) -Billigtochter weiter um einen Tarifkompromiss. Nach einem Spitzentreffen mit der Eurowings-Geschäftsführung am Montag sei nun eine weitere Verhandlungsrunde am Frankfurter Flughafen angesetzt, sagte Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies am Dienstag. „Ob es eine belastbare Lösungen gibt, wird sich zeigen.“ Ein Sprecher von Eurowings wollte sich nicht zu den Gesprächen äußern.

Die Gewerkschaft hatte mit Streiks ab Montag dieser Woche gedroht, dann aber am Wochenende wegen eines neuen Tarifangebots von Eurowings Verhandlungen zugestimmt. Nach Aussagen eines Eurowings-Sprecher lag Ufo die Offerte seit mehreren Wochen vor. Im Kern beinhaltet das Angebot neben einer Pensionskasse ein Lohnplus von sieben Prozent über 39 Monate.

Der Konflikt zwischen Ufo und Eurowings köchelt bereits seit drei Jahren. Im Kern geht es um die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Flugbegleiter. Ufo wirft dem Management der Fluggesellschaft vor, sich nicht an vorherige Zusagen aus der Schlichtung bei der Konzernmutter Lufthansa gehalten zu haben. Zudem ärgert die Gewerkschafter, dass die geplante große Expansion von Eurowings nur noch über ausländische Günstigtöchter stattfinden soll.

Offiziell gescheitert sind die Tarifverhandlungen seit Ende September. Unübersichtlicher wird die Situation dadurch, dass neben Ufo auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bei den rund 400 Flugbegleitern von Eurowings Deutschland vertreten ist.

Die Airline steuert mit 23 Flugzeugen von Düsseldorf und Hamburg Ziele in Europa an. Daneben fliegen auch Germanwings und eine Langstrecken-Fluggesellschaft unter der Marke Eurowings. Insgesamt umfasst die Flotte damit 90 Flugzeuge.

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