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Geheimsache Elbphilharmonie

Freitag, 04.11.2016 10:20 von

Die Hamburger Elbphilharmonie wird heute teileröffnet. Doch das Gebäude war deutlich teurer als die von der Stadt genannten 866 Millionen Euro. Denn es gibt noch einen privaten Teil, über den fast nichts bekannt ist.

866 Millionen Euro, Platz zwölf im Ranking der teuersten Gebäude der Welt: Das sind die Zahlen zu den Kosten, die zur Eröffnung der Plaza der Hamburger Elbphilharmonie an diesem Freitag verbreitet werden.  Diese Summe ergibt sich aus dem von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) vor gut drei Jahren ausgehandeltem Rettungspaket, mit dem der Bau mit heftigen Kostensteigerungen und langjähriger Verspätung doch noch fertig geworden ist.

In Wirklichkeit allerdings ist das Gebäude noch deutlich teurer. Denn die Kosten für den spitzen Westteil des Gebäudes sind in den veröffentlichten Zahlen nur teilweise enthalten. Das bestätigten die Hamburger Kulturbehörde und das Bauunternehmen Hochtief (Hochtief Aktie) auf Anfrage. In dem Gebäudeteil entstehen 45 Luxuswohnungen, für die derzeit diskret Käufer gesucht werden.

Denn, worüber heute niemand mehr gern spricht: Das Gebäude ist seit der ersten Entwurfsskizze 2003 als Private-Public-Partnership geplant worden. Die Ursprungsidee war, dass Erlöse aus dem Bau einer Garage, eines Hotels und von Wohnungen die Konzertsäle weitgehend finanzieren. Tatsächlich baute die Stadt alles auf ihre Rechnung – bis auf die Wohnungen.

Diese Wohnungen tauchen in den Senatsdrucksachen nur an Rande auf: Gerade einmal 7,6 Millionen Euro kann die Stadt von den Baukosten abziehen. Diese zahlten die Wohnungsbauer für ihren Anteil am Grundstück an die Stadt. Wieviel aber die Errichtung der Wohnungen konkret kostet, wollen die Erbauer Hochtief und Quantum nicht sagen. Über das erwartete Ergebnis sprechen sie sowieso nicht.

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