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GE bietet zu wenig für Windräder von Adwen

Mittwoch, 31.08.2016 02:00 von

Siemens ist möglicherweise beim Bieter-Krieg um Adwen wieder mit im Spiel: Konkurrent GE wollte Insidern zufolge nicht genug für den französischen Windradhersteller zahlen. Der US-Rivale kann allerdings noch nachbessern.

Der französische Windrad-Hersteller Adwen könnte laut Insidern doch bei dem neuen Windkraft-Riesen aus Siemens (Siemens Aktie) und der spanischen Gamesa landen. Die beiden Fusionspartner hätten die Offerte des US-Rivalen General Electric (General Electric Aktie) (GE) für Adwen als deutlich zu niedrig abgelehnt, sagten zwei mit dem Tauziehen vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Das Angebot konnte man unmöglich annehmen", sagte einer der Insider. Allerdings habe GE noch bis Mitte September Zeit nachzubessern, sagte ein anderer. Wenn das nicht passiert, dürfte Gamesa den Anteil seines französischen Partners Areva übernehmen und in die Fusion mit der Siemens-Windkraft-Sparte einbringen.

Eine Gamesa-Sprecherin sagte, es gebe noch keine Entscheidung. Siemens, Areva und GE wollten sich nicht äußern.

Adwen ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Gamesa mit der französischen Areva für Windanlagen auf hoher See. Beide halten jeweils 50 Prozent. Das Gerangel mit Areva über die Zukunft von Adwen hatte die Gespräche über die zehn Milliarden Euro schweren Fusion der Windsparte von Siemens mit Gamesa zum Weltmarktführer in dem Bereich verzögert. Am Ende hatten sich beide Seiten ein gegenseitiges Andienungsrecht eingeräumt, das auch einen Verkauf an einen Dritten ermöglichte. Die Beteiligung steht bei Gamesa und Areva mit jeweils 60 Millionen Euro in den Büchern.

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