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Fünf weitere VW-Manager im Visier der US-Justiz

Mittwoch, 11.01.2017 20:40 von

Volkswagen und das US-Justizministerium haben sich im Abgas-Skandal auf einen milliardenschweren Vergleich geeinigt. Doch sechs Manager sollen auch persönlich angeklagt werden, darunter der ehemalige VW-Entwicklungschef.

Volkswagen hat mit der US-Regierung einen milliardenteuren Vergleich im Dieselskandal ausgehandelt. Danach muss der Wolfsburger Konzern wegen der Abgasmanipulation in den USA umgerechnet 4,1 Milliarden Euro Bußgelder und Strafe zahlen, wie das Unternehmen am Mittwoch erklärte. Nach dem zugleich veröffentlichten Gerichtsdokument räumt VW den Betrug an Behörden und Kunden über die Emissionen von knapp einer halben Million Dieselfahrzeugen von Mai 2006 bis November 2015 ein.

Das Unternehmen bekenne sich der Verschwörung und der Behinderung der US-Justiz schuldig. Verantwortlich seien Manager unterhalb der Vorstandsebene. Insgesamt nannten die Ermittler sechs führende Manager des VW-Konzerns namentlich, gegen die Strafanzeigen gestellt werden sollen. Unter diesen angeklagten Manager befinden sich neben dem bereits festgenommenen Oliver Schmidt auch der ehemalige Leiter der Entwicklungsabteilung der Marke VW, Heinz-Jakob Neußer. In Regierungsdokumenten wird den VW-Vertretern vorgeworfen, gegenüber den Umweltbehörden gelogen oder Dateien mit Beweismitteln vernichtet zu haben.

„Die heutigen Aktionen spiegeln den unerschütterlichen Einsatz wider, Verbraucher zu verteidigen sowie die Umwelt und das Finanzsystem zu schützen“, sagte US-Justizministerin Loretta Lynch. „Verantwortliche Personen und Unternehmen werden für die Vergehen von Konzernen zur Rechenschaft gezogen.“ Die Ermittlungen seien noch nicht beendet.

VW-Chef Matthias Müller erklärte: „Volkswagen bedauert die Handlungen, die zur Dieselkrise geführt haben, zutiefst und aufrichtig.“

VW zahlt im Einzelnen bei dem Vergleich 2,8 Milliarden Dollar, um strafrechtliche Ermittlungen wegen Manipulationen von Abgaswerten zahlreicher Dieselautos beizulegen. Darüber hinaus werden weitere zivilrechtliche Bußgelder von 1,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) fällig.

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