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Frauengenöle am frühen Morgen

Mittwoch, 23.11.2016 17:40 von

Es gibt ja nichts Schlimmeres als nörgelnde Frauen, findet unsere Kolumnistin. Warum es nichts bringt, wenn wir uns die große Ungerechtigkeit der Welt als samtweiches Kissen im Rücken drapieren und uns darauf ausruhen.

Kürzlich saß ich morgens wieder im Flugzeug von Frankfurt nach Berlin, Gangplatz, eine Stunde Flugzeit. Neben mir zwei Damen. Ich frage mich, ob die Lufthansa (Lufthansa Aktie) das extra macht: Frauen zu Frauen, Männer zu Männern. Jedenfalls quasseln die beiden ziemlich viel für die frühe Uhrzeit. Sie sprechen vom Stress am Morgen, vom frühen Aufstehen, von der Wahnsinns-Hektik am Flughafen, vom Stau auf dem Weg dahin und regen sich vor allem – ziemlich laut finde ich – über einen Herrn Spör oder Stör oder so ähnlich auf. Wahrscheinlich ist Herr Spör oder Stör ihr Chef.

Herr Spör oder Stör hatte offenbar erst Freitag entschieden, Betonung auf ERST AM FREITAG, dass sie Montagfrüh beide zu diesem Kunden nach Berlin müssen. Und abends wieder zurück. Hotelzimmer hätte die Firma ja ruhig mal bezahlen können, finden sie. Hinz und Kunz gurken doch in der Weltgeschichte rum und übernachten völlig unnötig, lässt die eine der beiden Damen vernehmen. „Und wir müssen heute den letzten Flieger kriegen“, bestätigt die andere, was das für eine Hetzerei sei!

Gut, der Termin dauere wahrscheinlich nicht sooo lange, aber trotzdem. „Dem Herrn Müller wäre das nicht passiert“, schaltet sich die Kollegin wieder ein, „irgendwas machen wir falsch. Wahrscheinlich machen Männer das einfach cleverer, die hätten…“ Oh je!

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