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Frankfurt holt auf

Donnerstag, 17.11.2016 06:40 von

An diesem Donnerstag wird nahe der Frankfurter Messe das Tech Quartier eröffnet. Eine Studie zeigt, dass die Region rund um die Mainmetropole bei Fintechs bereits an Beliebtheit gewinnt – sogar Berlin muss sich vorsehen.

Noch sind im Frankfurter Pollux-Hochhaus die Schreiner und Inneneinrichter am Werk. Doch Mitte Dezember sollen dort endlich Fintechs einziehen – gut ein Jahr nachdem der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) Konzepte für die Einrichtung eines Fintech-Zentrums in Frankfurt eingesammelt hat. Feierlich eröffnet wird das sogenannte Tech Quartier bereits an diesem Donnerstag.

Es soll Frankfurt bei den Start-ups der Finanztechnologie-Szene beliebt machen. Die Initiative ist auch dringend nötig, denn die Mehrheit der Jungunternehmer siedelt sich noch immer in Berlin an. Eine Studie der Beratungsgesellschaft EY und der Interessengemeinschaft Frankfurt Main Finance, die dem Handelsblatt vorliegt, zeigt aber, dass die Mainmetropole bereits aufholt.

Aktuell zählt EY in ganz Deutschland 305 Fintechs. Mit 87 befindet sich die Mehrzahl in Berlin, 81 sind in der Region Rhein-Main-Neckar angesiedelt, 36 in München, dahinter folgt Hamburg mit 25. Eine allgemeingültige Definition, was eigentlich ein Fintech ist, gibt es allerdings nicht und so ist so ist es auch zu erklären, dass die Unternehmensberatung Barkow Consulting aktuell in einer Studie im Auftrag der Online-Bank Comdirect auf stolze 544 deutsche Fintechs kommt. Beide Analysen zeigen jedoch, dass die Branche trotz zwischenzeitlich rückläufiger Investitionen weiter wächst. Laut EY war das Wachstum in der Region Rhein-Main-Neckar zuletzt am größten. Zwischen März und Oktober sei die Zahl der Fintechs dort um 45 Prozent gestiegen. Bundesweit gab es nur ein Plus von 22 Prozent.

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