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Frankfurt: Fabian-Rückkehr Ende März

Dienstag, 14.02.2017 16:58 von

Stendera zählte zu den größten Talenten im deutschen Fußball, als er am 6. April 2013 mit gerade einmal 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt im Heimspiel gegen den FC Bayern (0:1) feierte und wenige Wochen später das Siegtor gegen Schalke (1:0) vorbereitete. Auf den vielversprechenden Beginn einer verheißungsvollen Karriere folgten jedoch herbe gesundheitliche Rückschläge. In der Vorbereitung zur Saison 2013/14 erlitt Stendera einen Kreuzbandriss im rechten Knie, knapp drei Jahre später erwischte es das linke Knie. So viel Pech haben die meisten anderen Profis in ihrer gesamten Laufbahn nicht. Mit 21 Jahren hat er glücklicherweise noch über ein Jahrzehnt im Profifußball vor sich - vorausgesetzt, der Körper spielt mit.

Wann Stendera so weit ist, der Mannschaft helfen zu können, lässt sich derzeit nicht seriös vorhersagen. "Marc ist gesundgeschrieben und wird ein Bestandteil des täglichen Trainings werden. Ich hoffe, dass er die Belastung gut verträgt. Er muss aber noch ziemlich viel Zeit auf dem Platz verbringen, damit wir sehen, ob das Knie stabil ist und hält. Ich wage keine Prognose, ob er in dieser Saison noch eine Alternative werden kann", sagt Trainer Niko Kovac. Sofern größere Rückschläge ausbleiben, erscheint es jedoch durchaus realistisch, dass Stendera im Saisonendspurt wieder mit von der Partie ist. Dann könnte er womöglich die Lücke ausfüllen, die der nach China gewechselte Szabolcs Huszti im zentralen Mittelfeld als offensiver Sechser hinterlassen hat.

Das Training voll durchziehen konnte am Dienstag auch Rechtsverteidiger Guillermo Varela, der sich am 2. Spieltag in Darmstadt einen Deltabandriss zugezogen hatte. Die Leihgabe vom Manchester United war - anders als Stendera - zwar mit ins Trainingslager nach Abu Dhabi gereist, hatte aber immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen. "Bei ihm sieht es ganz gut aus. Er spürt noch ein bisschen was, aber er ist vom Kopf so weit, dass er mittrainieren kann", berichtet Kovac.

Der Coach rechnet außerdem damit, dass Abraham nach seiner beim Pokalspiel in Hannover erlittenen Zerrung gegen Ingolstadt zur Verfügung steht. Schon am Montag sei der Innenverteidiger ohne Schmerzen ein wenig gelaufen, erzählt Kovac, für Donnerstag sei die Rückkehr ins Teamtraining geplant: "Laut den Ärzten sieht es fürs Wochenende gut aus."

Nicht mit den Kollegen trainieren konnte Mijat Gacinovic, der einsam Runden um den Platz drehte. "Er hat in Leverkusen zum dritten Mal einen Schlag auf den Beckenkamm bekommen und eine kleine Knochenhautentzündung", erklärt der Trainer. Da der Tempodribbler gegen Ingolstadt ohnehin gesperrt ausfällt (5. Gelbe Karte), kann er sich in Ruhe auskurieren, um eine Woche später in Berlin wieder einsatzbereit zu sein.

Fabian-Comeback erst Ende März

Bei Marco Fabian wird der Genesungsprozess noch länger dauern. Welche Verletzung im Hüftbereich den Mexikaner außer Gefecht setzt, will Kovac weiterhin nicht verraten. Zumindest erklärt er aber, wann er mit dem offensiven Mittelfeldspieler rechnet: "Marco fühlt sich 30 bis 40 Prozent besser, aber er ist bei weitem noch nicht bundesligatauglich. Ich rechne mit ihm nach der Länderspielpause Ende März."

Um die Rekonvaleszenten und Reservisten unter Wettkampfbedingungen zu testen, hofft Kovac, dass sich in den nächsten Wochen "das eine oder andere Freundschaftsspiel" organisieren lässt.