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Fluggesellschaften: Auf zum letzten Gefecht? (Lufthansa, Air Berlin, Ryanair, Easyjet, Norwegian Air, Air France-KLM, IAG, Wizz Air)

Freitag, 17.02.2017 07:35

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

im Sommer 2017 startet Ryanair die nächste Attacke auf die Lufthansa. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis andere Billigarilines dem Beispiel der Iren folgen werden. Dann könnte es zum endgültigen Showdown um die Marktanteile auf dem europäischen Flugmarkt kommen.

Das Fraport-Drama

Aus Sicht der Lufthansa ist der Deal, den Ryanair mit der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens getroffen hat, ein Debakel. Denn bisher musste die Billigairline aufgrund hoher Flughafengebühren in Deutschlands Provinz ausweichen – wie zum Beispiel nach Hahn im Hunsrück. Dadurch blieb das Kerngeschäft der Lufthansa halbwegs geschützt. Doch das MDAX-Unternehmen Fraport ist den Iren bei der Gebührengestaltung offenbar erheblich entgegengekommen. Man munkelt, auch die ungarische Konkurrenz Wizz Air solle bald folgen.

Für Ryanir ist dies ein wichtiger Erfolg. Nach dem Brexit-Referendum wollte man seine Geschäftstätigkeit zunehmend aus dem britischen Raum verlagern. Da rückte Deutschland automatisch ins Blickfeld. Im letzten Jahr unterhielt Ryanair hierzulande 190 regelmäßige Streckenverbindungen. In diesem Jahr steigt die Zahl auf knapp 250 Strecken an.

Nächstes Ungemach

Und das nächste Ungemach kündigt sich für die Lufthansa bereits an. Denn im Zuge dieses Netzausbaus will Ryanair uch verstärkt die Langstrecke und damit auch Geschäftskunden ins Visier nehmen, um weiteres Wachstum zu generieren. Bisher galt dieses Geschäft für Billigflieger als unattraktiv. Kerosinkosten und Übernachtungen für die Crew treiben die direkten Betriebskosten dermaßen in die Höhe, dass sich kaum noch ein Ticket zum Discountpreis verkaufen lässt. Doch an dieser Front erhalten die Iren nun Rückendeckung von Airbus und Boeing.

Die Billigairlines setzten bei ihrer Flotte vorzugsweise nur auf einen Modelltyp, um die Wartungskosten möglichst niedrig zu halten. Die Wahl fällt meist auf den Airbus 380 oder die Boeing 737. Nun haben beide Flugzeughersteller inzwischen neue Typen dieser Modellreihen entwickelt, die mit bedeutend weniger Sprit deutlich längere Strecken bewältigen können. Die technischen Grundlagen sind also geschaffen, um auch auf diesem Feld die Lufthansa anzugreifen. Der Luftfahrt steht ein heißer Sommer bevor.

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