Firmenkunden-Sparte am stärksten betroffen

Montag, 10.10.2016 16:40 von

Beim anstehenden Stellenabbau der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sollen die meisten Jobs in der Firmenkundensparte wegfallen. Arbeitnehmervertreter fordern mehr Klarheit darüber, wo genau die Stellen abgebaut werden.

Die Commerzbank plant bei ihrem Umbau die stärksten Einschnitte im Geschäft mit großen Firmenkunden. 2400 Stellen sollen in der neuen, aus dem Großteil der Mittelstandsbank und dem Investmentbanking entstehenden Sparte wegfallen, wie Aufsichtsratsmitglied Mark Roach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe) sagte. Das wäre fast jeder dritte der zuletzt gut 7500 Arbeitsplätze in den beiden Bereichen. Eine andere mit den Verhandlungen vertraute Person bestätigte die Angaben des Arbeitnehmervertreters. Ebenfalls rund ein Viertel der 9600 zur Disposition stehenden Stellen sollen in der Privatkundensparte einschließlich der polnischen mBank wegfallen - dort arbeiten mehr als 23.000 der 49.000 Commerzbank-Mitarbeiter. Konzernweit fällt gut ein Fünftel der Stellen weg.

Der Rest entfällt auf die Verwaltungsbereiche, in denen die Commerzbank knapp 18.000 Menschen beschäftigt. Verdi-Vertreter Roach kritisierte, dass der Vorstand der Commerzbank um Martin Zielke in den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern in der vergangenen Woche vage geblieben sei, wo genau die Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. "Das erste Gespräch mit dem Vorstand hat schon seine Taktik offenbart: Die Beschäftigten hinhalten. Man lässt die Angst jedes einzelnen Betroffenen wabern." Er forderte, möglichst schnell Klarheit zu schaffen.

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