Festgeld für Centfuchser

Mittwoch, 14.09.2016 14:40 von

Wer in der Nullzinswelt Erträge mit Festgeld erzielen will, muss gewisse Risiken akzeptieren. Über Online-Vermittler gibt es meist ein bisschen höhere Zinsen.

Große Ansprüche darf nicht stellen, wer sein Geld aufs Konto legt. Wenn Sparer ihr Kapital partout fernab der Schwankungen der Kapitalmärkte für eine absehbare Zeit parken wollen, können sie ihr Kapital nur noch bei wenigen Anbietern erhalten und noch einen Mini-Ertrag verbuchen. Und dafür müssen sie auch noch bestimmte Risiken eingehen. „Sparer müssen abwägen“, erklärt Sigrid Herbst von der Frankfurter FMH-Finanzberatung, die regelmäßig Zinskonditionen von Kreditinstituten beobachtet. Es gebe noch erkennbare Zinsen für Festgeld etwa über ein oder auch drei Jahre, aber eben nahezu nicht mehr bei der Sparkasse oder der Volksbank um die Ecke (siehe Tabellen).

Für Festgeld über zwölf Monate gibt es in der Spitze 1,1 Prozent Zinsen. Die estnische Bigbank zahlt nach der Übersicht von FMH aktuell den höchsten Zins. Es folgen drei weitere Banken – die schwedische Klarna-Bank, die Töchter der russischen Sberbank (Sberbank GDR Aktie) in Österreich Deniz Bank und Sberbank Direct – mit einem Prozent für Jahresfestgeld.

Mit solchen Angeboten können Sparer ihr Kapital real, also nach Inflation und Steuern, gerade erhalten. Die Teuerungsrate für Deutschland betrug zuletzt 0,4 Prozent. In der Regel gelingt das aber nicht mehr mit Jahresfestgeld: Nach Berechnungen von FMH bekommen Sparer im Durchschnitt nur noch 0,27 Prozent im Jahr für 12-Monatsfestgeld – so wenig Zinsen gab es noch nie.

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